Courbierc — Crousaz.
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Constant ilc Rebccqnc, die Herren.
Ein adeliges waad Hündisches Geschlecht, welciies in Frankreichin der Grafschaft Artois den herrschaftlichen Rittersitz Rehecr|iie he-sass und wegen der religiösen Verfolgungen des Herzogs von Alba mitAuguslin Constant über Paris nach Genf sich begab, wo es das Bür-gerrecht erlangte. Von da verbreitete es sich im Anfange des 17. Jahr-hunderts nach Lausanne, wo es das Krbbürgerreclit erhielt. Es hatvor 1798 in der Waadt die herrschaftlichen Rittersitze Hermanchesund Villars - Mindraz besessen; auch kaufte es zu Anfang des jetzigenJahrhunderts die adeligen Sitze der ehemaligen Crousazsclien Herr-schaft Mezery. Ausgezeichnet haben sich: Samuel v. C., der 1756 alsausgezeichneter holländischer Generallieutenant im Pensionsstande starb;David v. C., 1785 als Marechal de Camp zu Paris. — In neuesterZeit ist merkwürdig geworden : Benjamin Constant, französischer Staats-rath unter dem Kaiserthume, Volksdeputirter und Schriftsteller, so wieauch ein anderer v. C. als holländischer Generalmajor. — Im Jahre 1801stand im preuss. Heere ein v. C. als Stabscapitain des Cadettencorps. —M. s. Leu, Schweiz. Lex. S. 411—4I(j. May. histoire milit: de IaSuisse, VI. p. 243. und V1IL p. 184 u. 185, auch p. 297.
Courbierc, die Herren von, Bd. T. S. 377.
Alle Offiziere dieses Namens in der Armee, von denen wir vielein dein betreifenden Artikel namentlich angeführt haben, sind Söhneoder Enkel des Feldmarschalls de fHomine de Courbiere.
Crousaz (Cbcxbrcs), die Freiherren und Herren von.Band I. S. 382.
Auf dem Adelssitze Crousaz in dem gleichnamigen Weiler in derGemeine Chexbres wohnend, waren die Familienglieder, die Vorfahrendes noch lebenden Geschlechts von Crousaz-Chexbres, von ungefähr1134 bis 1300 mit dem Erbamte der Mistralia von Chexbres beliehenund kommen häufig in den Urkunden der Abteien Haut-Crest im Joratund Altenryff (Hauterive) bei Freiburg als Wohlthäter und Zeugenvor, z. B. Albert v. Crousaz 1184, Wilhelm v. C. Mistral von Chexbresnncl Rudolph v. C. 1270. — Die vollständige, ununteibrochene Stamm-reihe — diplomatisch erwiesen — beginnt mit Perrin (Perrerius) v.Crousaz-Chexbres, der 1368 gestorben war und von dessen Söhnen Jacobund Merinet aus erster Ehe, ersterer seine Herrschaftsrechte des Hau-ses Crousaz im gleichnamigen Weiler bei Chexbres, seinen HalbbrüdernPeter und Aymon (Sohn Perrins und dessen zweiten Frau Margarethavom Crest, auch Don-Crest genannt) am 15. Jan. 1383 iiberliess. —Die Nachkommen, auf ihrem Lehn zu Crousaz sich aufhaltend, ver-sahen in der Regel in den Geschlechtsältesten das Schloss- und Amts-hauptmannsamt der Herrschaft und Castellanei Gierolles (Mandementet Cluttelanie de Gierolles) unter der fiirstbischöll. lansannischen undnachherigen Berner Regierung: auch trugen sie im 16. 17. und 18.Jahrhunderte häufig die Kammerherrnwürde von St. Saphorin. Im15. Jahrhunderte waren sie auch Mitherren des jetzigen Kreises, derehemaligen Pfarr- Commune Glerolles oder St. Saphorin und besassennoch vor der Reformation und der Eroberung des Bisthums durch die