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2 (1842) E - H
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Bonnet Brühl.

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Bonnct, die Herren von.

Dieses Geschlecht kam unter dem Namen Boneti mit Peter v. B.(geb. 152a), gewesenem Leibarzt des Herzogs Karl Emanuel von Sa-voyen, in Folge der Reformation nach Genf, und erwarb daselbst dasnotable Bürgerrecht. Sein Geschlecht war adeligen, neapolitanischenUrsprungs und hat zu Genf viele und grosse Aerzte hervorgebracht.Theophil v. B. (geb. 1620, gest. 1689 in Genf), Leibarzt des Herzogsvon Longueville, Fürsten zu Neufchatel, vermählte sich 1652 mit Jo-hanna, einer Tochter des berühmten Professors der Theologie Frie-drich Spanheim. Von seinen drei Söhnen war Friedrich von Bon-net ein grosser Münzkenner, von Friedrich Wilhelm, dem grossenKurfürsten von Brandenburg, als Gesandtschaftsrath (1685) nach Lon-don geschickt worden, wo er 1696 starb, und Ludwig Friedrich v. B.bekleidete von 170l 1716 den Gesandtschaftsposten am LondonerHofe, von 1716 1719 aber an demselben llofe die eines Minister-Residenten. Die Akademie der Wissenschaften nahm ihn 1713 zu ih-rem Mitgliede auf; 1715 erhielt er vom Könige Friedrich Wilhelm f.den Orden de la generosite, 1716 ward er Geheimer Rath, 1720 ginger nach Genf zurück, wo er 1721 Staatsrath wurde, und noch 1750als Alt-Syndikus Akademie-, deutscher Kirchen- und Medicinal-In-spector, auch Oberster der Nationalgarde in Diensten war; er starb1762. Noch verdient Folgendes Erwähnung: Der Konig überschickteihm auch den 29. Mai 1793 einen (preuss.) Adelsbrief mit sehr gnädi-gen Ausdrücken seiner Zufriedenheit wegen der von ihm geleistetenDienste, und ertheilte ihm ein neues Wappen, welches er mit eige-ner Hand gezeichnet hatte, und welches der schon gegebene, die Fa-milie betreffende Artikel Bd. 1. S. 280 ganz richtig enthält, übernahmauch nächst der Königin die Tanfpathenstelle seines den 8. Juli des-selben Jahres gebornen Sohnes Friedrich Wilhelm v. B., und versprachihm,zu seiner Zeit auch wirkliche Merkzeichen des gnädigen Anden-kens an seines Vaters Dienste zu geben." Isaac v. B., der dritteSolm Theophils v. IL, war noch 1750 als königl. preuss. Oberst derCavallerie am Leben. M. s. auch Niceron, Memoires pour servirä l'histoire des homines illustres, V. Leu, Schweizer-Lexicon, IV.S. 197 200. Lutz, Nekrolog denkwiird. Schweizer S. 59 und 60.

Von diesem Geschlechte ist ein gleichnamiges, notables zu Genfverschieden, welches 1570 das Bürgerrecht erlangte und viele Ge-lehrte zählt, unter denen der berühmte Naturforscher Karl Bonnet(geh. 1700, gest. 1793) obenan steht. M. s. Leu, Schweizer-Lex.IV. S. 205 206. Lutz, Nekrolog denkwürd. Schweizer S. 60.

Brühl, die Grafen von, Bd. I. S. 316.

Heinrich Graf v.Brühl, der bekannte sächsische Premier-Minister,hatte vier Sühne:

Der älteste von ihnen war polnischer Generalfeldzengmeister, Sta-rost von Warschau, Standesherr zu Forst und Pforten, und ist derVater des jetzigen Majoratsherrn Grafen Friedrich August Adalbertv. Brühl. Die drei andern haben wir richtig angegeben.

Der General der Cavallerie Karl Adolph, Graf v. Brühl, hinter-liess nicht zwei, sondern drei Kinder, nämlich:

1) Die Frau Generalin v. Clausewitz, geboren 1779.

2) Karoline Francisco , Gräfin v. B., geboren 1783, vermählte sichim J. 1803 an den Generallieutenant v. der Marwitz auf Riiders-