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2 (1842) E - H
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Grolinan.

in den Jahren 124750 Landmeister des Scliwertordens war, nachPommern gekommen sein. Mehrere Autoren zählen als einen Zweigderselben den durch verschiedene Stiftungen, namentlich 1611 durchdie Gründung des Gröningschen Collegiums in Stargard (CollegiumGroeningianuin) bekannt gewordenen Bürgermeister, l'elcr Griining, auf.M. s. Oelrichs Entwurf einer Bibliothek zur Geschichte der Gelahrt-heit in Pommern, S. 36, dessen fortgesetzte hist. diplom. Beiträge zurGeschichte der Gelahrtheit, S. 59u.s. f. 1). G. Werners hundertjährigesEhrengedächtniss Peter Grönings u. s. w., Stargard 1733. Auch Ber-noulli's Reisen durch Brandenburg, Pommern u. s. w., 1. Bd. S. 58,und Dähnert's pommersche Bibliothek, 11. Bd. S. 191 u. s. f. Brügge-mann, 2, Bd. 2. Abth. S. 178 u. s. f.

Grolman, die Herren von.

Diese Familie stammt ans der Grafschaft Mark und hat sich seitmehr als 200 Jahren in der Stadt Bochum niedergelassen, wo sie mei-stenlheils städtische Aemter verwaltete. Der Stammvater der in derGegenwart zu hohen Würden in der Justiz-Verwaltung und im Heeregelangten v. Grolman ist Georg Grolman, Kaufmann und Rentmei-ster zu Bochum in Westphalen (gestorben den 27. Febr. 1714). Erhinterliess folgende Söhne:

1) Johann Arnold G., Kaufmann zu Königsberg in Preussen, gest.am 9. Octbr. 1710. Dessen Sohn:

A) Georg Arnold v. G., starb am 17. August 1762 als Oberster undCoinmandeur des Garnison-Bataillons zu Colberg. (M. s. Biogr.Lex. aller Helden und Militairpersbnen, die sich im preuss. Diensteberühmt gemacht haben, Berlin. 1789, Tli. II. S. 75.) Er war mitseinen Nachkommen am 27. Decbr. 1741 von König Friedrich 11. inden Adelstand erhoben worden. Er hinterliess drei Söhne. Einer vonihnen ging zum Grafen von der Lippe -Biickeburg, in portugiesi-sche Dienste und verscholl. Die beiden andern Söhne pilanzlenihren Stamm fort.

a) Friedrich Georg Ludwig v. G., starb als Oberst und Commandeurdes Regiments v. Billerbeck. Am Tage seines Begräbnisses kamsein Patent als Generalmajor an. Er hatte zwei Söhne, die beidein der Armee gestanden haben. Der Aelteste, Heinrich v. G.,nahm zeitig seinen Abschied, war sodann Gutsbesitzer in Schle-sien. In den Jahren 18 -j-i commandirte er ein Landwehrbataillonund starb vor einigen Jahren mit Hinterlassung eines Sohnes,der auch schon in der Armee steht. Der Jüngere, Leopold v. G.,stand bis zum Jahre 1806 in dem Regiment v. Hohenlohe, tratim Jahre 1816 als Major des 6. westphäliscjhen Landwehrregi-ments in den Pensionsstand , und starb am 23. Febr. 1829, ohneKinder zu hinterlassen, in Berlin. Er war auch Ritter des eiser-nen Kreuzes (erworben vor Dresden).

b) Karl Wilhelm Arnold v. G. starb als Obrister und Commandeurdes 3. Bataillons vom Regimente v. Kalkstein zu Magdeburg, am11. April 1800. Er hat mehrere Söhne gehabt, von denen nureiner, der zuletzt ein neumärkisches Landwehrbataillon com-mandirt hatte, und als Oberstlieutenant verabschiedet ist, nochlebt, und zwar ohne Descendenz. Ein jüngerer Sohn, der 1807als Lieutenant den Abschied nahm und in russische Dienstetrat, ist wahrscheinlich todt, da man seitdem nichts von ihmgehört hat.