Druckschrift 
2 (1842) E - H
Entstehung
Seite
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Elircnstcin Eiclicndorff.

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Eli renstein, die Herren von.

Die Söhne des zu Hamburg lebenden Majors a.D. v. Ii. traten inpreuss. Dienste. Der ältere ist Lieutenant im 2. Garde-Uhlanen-Land-webrregiment; der jüngere stand als Lieutenant im 37. Infanteriere-giment, und nabin im Jahre 1833 seinen Abschied, um als Adjutantin dem Militair der freien Stadt Hamburg einzutreten.

Eich, die Herren von.

Eine sehr begüterte Familie in der Eifel, deren Stammbaus niuth-masslich das Dorf Büsch-Eich oder der Ilof Nieder-Eich ist. Beideliegen in der Bürgermeisterei Gerolstein des Kreises Daun iin Reg.-Bez. Trier. Von anderen aber wird auch Eich bei Andernach als ihrStammhaus genannt. Schannat lässt die Stammreihe dieses Geschlech-tes mit Paul v. Eich, der im Jahre 1318 lebte, beginnen, doch erwäh-nen alte Urkunden eines Peter v. E., den man für den Vater des er-wähnten Paul hält. Jener Peter v. E. kommt als Pfandinhaber desSchlosses Olbrück vor, mit dem seine Nachkommen später völlig be-lehnt wurden. Paul v. Eich kommt zuerst in einer Urkunde vom Jahre1300 vor. Im Jahre 1307 wurden die Brüder Paul und Peter v. E.von Johann von Braunsberg, Herren zu Isenburg, und Agnes, dessenGemahlin, mit dem Braunsbergschen Antheile des Schlosses Olbrückbelehnt. Paul v. Eich der Aeltere war 1309 einer der Schiedsrichterdes kölnischen Erzbischofs Heinrich bei dem Vergleiche, welchen die-ser mit dem Grafen Gerhard ven Jülich schloss. Er hatte drei Sühne,Paul, Peter und Heinrich. Paul, mit dem Zunamen der Jüngere, hatteeine sehr reiche Gemahlin mit Namen Lgsa. Sie erkaufte im Jahre1337 die früher gräil. Sponheimschen Dörfer Obermendig, Volkesfeld,Kemebach und Triinbsch. Dieser Paul v. Eich nannte sich Herr zuOlbriick und Vogt zu Lissingen. Im 14. Jahrhunderte kommen dieBrüder Richard und Peter v. E. vor, welche den Zehnten zu Eich beiAndernach von dem Stifte St. Castor in Coblenz gepachtet hatten.Heinrich v. E. wurde 1412 von dein Erzbischof Werner von Trier mitdem Schlosse Kauschenberg auf dem Hundsrück belehnt, aber noch inder ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts scheint dieses ansehnliche ade-lige Geschlecht erloschen zu sein. Zuletzt wird Gotthard v. Eich undseine Wittwe Truda in einer Kaufsurkunde, die sie über Grundstückebei Vallendar und Montabaur abschlössen, erwähnt. M. s. Krämer's aka-demische Beiträge, 3. Bd. Urkunden S. 250, und Eiliia illustrata, 2Bd. 1. Abthl. S. 90 u. f.

Eicliendorff, die Freiherren von.

Nach einer Familientradition stammt das Geschlecht der Frei-herren v. E. ursprünglich aus Baiern, wo sich unweit Passau nochheute ein Städtchen Eichendorff belindet. Kaiser Heinrich I. oder derFinkler soll im dritten Hauptkriege gegen die Wenden um das Jahr928 das Geschlecht in den Adelstand erhoben haben mit mehreren an-deren, deren sämmtliche Namen in der Kirche Maria auf dem Nolis-berge bei Alt - Brandenburg aufgezeichnet wurden, wo man den Siegerfocht. Später muss ein Theil der Familie seinen Wohnsitz in Baiernverlassen haben, um sich in den kurflirstl. brandenburgischen Landenansässig zu machen. Sie trug hier bis zum Jahre 1050 das Gut Zer-hau im Kreise Sternberg zu Lehn, auch besass sie Pilgrin bei Müll-v. Zedlitz Adels-Lex. II. 8