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1,1 (1839) Historisches und genealogisches Adelsbuch des Königreichs Württemberg
Entstehung
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* Ailcliiiaiiu.

Das Stammhaus (lieser alten, in den Annalen der deutschenGeschichte nicht unbemerkt gebliebenen Familie, ist die BurgAdelmannsfelden, die mit ihren Umgebungen elieliin einen Be-standtlieil des Virnegrunds (Wernitzgrund) ausmachte. Unterden Mitgliedern derselben finden wir schon im Jahr 878 einenals Fiirst-Biscliof zu Augsburg, einen andern um 1048 als Bischofzu Brescia regierend; den Namen des Leztern hat uns die Kirchenge-schichte des Mittelalters erhalten durch das Schreiben über die Lehrevom Abendmahle, das er an den berühmten Berengar von Tourerliess, deir er seinen geliebten und frommen Genossen und Bru-der nennt. Ausserdem schrieb er einen Brief „de Eucharistia" anPaulum, Primiciarium zu Mez, und „Bytlimos alpliabeticos deviris illustrissimis sui temporis," welche Mabillon in seinen Anna-len aufgenommen hat; er starb um das Jahr 1061. Ein andererdieses Geschlechts war 1079 Abt zu St. Alban in Mainz; Sieg-fried und Wolfram, Herren v. A., kommen, ersterer 1236 alskaiserlicher Ministerial undTaidigungsmann (Vorstand des Schieds-gerichts) bei Gelegenheit einer dem Kloster Adelberg streitig ge-machten Dotation, lezterer als (1er sechste Landescommenthur ander Etscli, vor. Mehrere andere Glieder erscheinen bei denTurnieren und Ritterspielen, so Wilhelm auf dem 17. Turnierzu Regensburg, Georg 1337 zu Ingelheim, und Johannes aufdem zu Bamberg (1362). Die ordentliche, urkundlich beglaubigteStammreihe beginnt mit Conrad v. A., (1er in der ersten Hälftedes 14. Jahrhunderts lebte und mit Anna von Schwabsberg ver-mählt war. Er hatte seinen Siz auf der Stammburg seiner Väter,bis zum Jahr 1342; verliess dieselbe aber um genannte Zeit undsiedelte sich auf dem linken Ufer des Kochers an, wo er dieBurg Neubronn nebst Dorf und Zubehörungen seinem Hausekäuflich erwarb. Ausserdem besass die Familie, wie aus ver-schiedenen im gräflichen Archiv zu Hohenstatt befindlichen Lehen-briefen hervorgeht, damals auch Güter zu Diirrwangen, Reichen-bach, Abtsgmünd, Ramsenstruth, Bronnen, Westhausen, Killingen,Haiheim, Kottspiel, Mangoldsheim und Zell, welche sämmtliclizum Stifte Ellwangen lehenpflichtig waren. Später (um 1429)erwarb Wilhelm v. A. (des vorgenannten Conrads Sohn) vonHans von Yberg und Walter von Hirnheim das an Neubronngrenzende Gut Scliechingen (vormals Schädlingen) nebst derBurg gl. N., früher den Rittern von Scliechingen gehörig, undgleichfalls gedachtem Stifte lehnbar. Ein gegen Ende des genanntenJahrhunderts mit diesem Stifte getroffener Gutswechsel veränderte