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1,1 (1839) Historisches und genealogisches Adelsbuch des Königreichs Württemberg
Entstehung
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Gcscliiclite und Genealogie

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Königlichen Hauses Württemberg.

a) Geschichtliche Übersicht.

Das Königliche Haus Württemberg verliert die glaubwür-digen Spuren seiner erlauchten Abkunft ungleich später, alsirgend ein anderes der deutschen Fürstenhäuser. Zu diesem,an sieh schon merkwürdigen, grauen Alterthume, tritt ein Um-stand hinzu, der ihm ein noch weit höheres Interesse verleiht.So weit nämlich die Geschichte hinaufreicht, bis zu den Tagender Carolinger, findet sie den edlen Stamm auf demselben Bodenfestgewurzelt in der Liebe derselben Völker, und diese, mit dem-selben guten Rechte beherrschend; das ächte Bild der wahrenjungfräulichen Legitimität. Wie neuere Untersuchungen darthun,ist jener Stamm aus königlichem Blute, und zwar von Bertold,dem Alemannenherrscher entsprungen, dessen Nachkommen, soweit wir sie kennen, stets die angesehensten Stellen in Schwabenbekleideten, und ausgebreitete Besizungen hatten, welche sichvom Schwarzwald an beiden Ufern der Donau entlang , unddurch Oberschwaben bis an das Gestade des Bodensees erstrek-ten. Einer von ihnen, mit Namen Gerold, war Carls des Grossenoberster Feldhauptmann und Pannerträger, und erwarb durchseine Tapferkeit den Schwaben das ehrenvolle Recht des Vor-kampfs in den Reichskriegen. Er wurde durch seine SchwesterHildegard, die an Kaiser Carl den Grossen vermählt war, mit demfränkischen Königsgeschlechte verschwägert, und fiel am 1. Sept.799 in einer Schlacht gegen die Avaren, nachdem er kurz zuvorvom Kaiser mit der Würde eines Herzogs in Bayern bekleidetworden war. Ein anderer Sprosse dieses Hauses, Adelhard,Gerolds Verwandter (wahrscheinlich seines Bruders Ulrichs Sohn),war nicht minder ausgezeichnet durch Macht, Reichthum und An-sehen; er erhielt den Beinamen „der Erlauchte' 1 und herrschte