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Die Fürsten von Bentheim-Tecklenburg finden liier eine Stellewegen ihres Antlieils an (1er, im Königreich Württemberg gelegenenstandesherrlichen Gemeinschaft Limpurg-Obersontheim, den (1erVater des je/,igen Familienchefs, der am 17. April 1837 verstorbeneFürst E in i 1 von Bentheim-Tecklenburg durch seine Gemahlin(verm. am 26. Mai 1791) Louise, des Grafen Johann Ludwigvon Sayn - Wittgenstein - Höllenstein Tochter (j- 19. Juni 1828jerworben hat. Die Abstammung des Hauses geht Iiis in dieältesten Zeiten zurück, mit des Grafen Otto von Reinek ausdem Hause Luxemburg (-f 1150) und der Pfalzgräfin Gertrud(j- 1154) Erbtochter Sophie (*j- 1176), kam die Grafschaft Bent-heim an den Grafen Theodor ich VI. von Holland (j- 1157).Dessen ältester Sohn Florenz III. sezte den Stamm fort, derjüngere, Otto (f 1207) erhielt die Grafschaft Bentheim; seineLinie erlosch mit Graf B ernliard, welcher als der lezte ausdem Hause Bentheim im Jahr 1421 starb. Ihm folgte nun derEnkel seiner Schwester, der Graf Eberwyn I. aus dem Dynasten-geschlechte der Giitersw^k. Er erheirathete mit Mathilde, Ludolphsdes lezten Dynasten von Steinfurth Tochter die unmittelbareReiclisherrschaft Steinfurth, welche im Jahr 1495 von KaiserMaximilian I. zur Grafschaft erhoben wurde. Nach MathildensAbleben vermählte er sich zum zweitenmal mit der Gräfin Gis-berte von Bronkhorst, welche von ihrer Mutter, der Gräfin Solms-Ottenstein, die Solms-Ottenstein'schen Güter ererbte. Wenn aufdiese Weise schon durch Heirathen das Besizthum des Hausessehr vermehrt worden war, so erhielt dasselbe noch um so grösserenZuwachs, als sich Eberwins I. Urenkel, Eberwyn IV., mit derErbtochter Conrads, des lezten Grafen von Tecklenburg, ver-mählte, denn dadurch gelangte er zum Besiz der GrafschaftTecklenburg und der Herrschaft Rheda, nebst Wevelinghofen.Sein Sohn Arnold IV. vereinigte auf diese Weise schon denBesiz von Bentheim, Steinfurth, Tecklenburg, Rheda, Weveling-hofen, Frendenberg, die Solms-Ottenstein'schen Güter und zweiAemter unter hessischer Hoheit. Auch Hohenlimburg, Alpen,Gronau, Helfenstein und Lennep fielen ihm durch seine GemahlinMagdalene, Erbtochter des Grafen Aar zu Neuen-Aar zu. Erwar der Stifter des Gymnasiums Arnoldinum zu Burg Steinfurthund starb 1606. Die von ihm nachgelassenenen fünf Söhne ver-theilten 1609 das reiche Erbe unter sich und wurden dadurchStifter eben so vieler Linien, von denen aber die drei jüngeren