Vorrede.
ach einigem, durch die Umstände nöthig geworde-nen Verzug ^erscheint eine neue Ausgabe diesesgenealogischen Handbuches, welches von jeher einesvorzüglichen Beyfalls sich zu erfreuen gehabt.
Der selige Johann Christoph Spieß, welcher esseit 1725 unter dem Titel: Jetzt herrschendesEuropa, allemal mit dem Anfange des Jahres her-ausgab, legte den ersten Grund darzu; in der Folgewurden die vornehmsten Staatsminister der Europäi-schen Höfe, ingleichen die Domcapitel der Erz- undHochstifter im deutschen Reiche von einem Liebhaber derGeschlechtskunde hinzugefügt, und der am 15. April177z verstorbene lVl. Gottlieb Schumann erwarb sichebenfalls nicht geringe Verdienste um dieses genealogische Handbuch, welches durch seine gelehrten Bemü-hungen jedes Jahr immer gemeinnütziger erschien.Wenn sich aber dasselbe vorzüglich seit dem Jahre 1752durch die möglichste Richtigkeit auszeichnete, und beson-ders zum statistischen Gebrauche immer vortheilhaftereingerichtet wurde, so hatte man dieses den gelehrtenKenntnissen und unermüdeten Fleiße des wegen seinerausgebreiteten genealogischen, geographischen, histori-schen
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