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Du Mont de Gages. Marquis Ferry Louis Alexan-der Joseph d. M. d. G. erhielt durch Königl. Nieder-ländische Ordre vom 21. September 1822 die Anerkennungdes Marquisstandes nach dem Erstgeburtsrecht und starbam I. Januar 1840 ohne Erben. Der Marquisstand nachdemselben Rechte war d. d. 9. December 1758 durchKaiserin Maria Theresia dem Francis Bonaventure Josephdu Mont, seigneur de Gages, Ghilenghien, de la Puissance,la Salle, Bachant, Aulnoit etc., verliehen worden. Wappen:in Roth ein, drei (2, 1) silberne Kleeblätter einschliessen-der, bis ins Schildhaupt reichender goldener Sparren(Rietstap, armorial general, nouvelle edition, sub M).
Du Moulin-Eckart. Die eingeschobene Spitze mitdem Eichelzweig und der Sparren sind aus dem Wappender f Grafen von Eckart (cfr. diese), der Degen (rectiusSchwert), das Attribut der Napoleonischen comtes mili-taires; das Du Moulin'sche, uns übrigens unbekannteStammwappen ist unkritischer Weise nicht mit in dasvereinigte Wappen aufgenommen!
Dunin. Ausser der Linie Dunin-Borkowski, welchewir sub B abgehandelt haben, existiren noch eine grosseMenge anderer, demselben Stamme und Wappenangehöriger Linien des Geschlechts, theils mit, theils ohneBeinamen. Der gemeinsame Stammvater aller Linienwar Peter der Däne (Denin oder Dunin). Von seinemUrurenlcel Peter v. D. auf Skrzynno, Castellan vonSendomir, 1271, stammten unter Anderen zwei Söhne.Przeclaw der Aeltere wurde Ahnherr der Dunin-Szpot,der jüngere Christian hatte drei Söhne: Christian,Wladimir und Otto. Von Ersterem stammen die Kar-wicki, die f Damujowski u. A., von Otto die Bre-zinski, Krajenski, Dunin; von Wladimir setzte nursein gleichnamiger Sohn, Herr auf Borkowice, den Stammfort. Von dessen Söhnen Wlodimir (f 1414), Derstaw(f 1428), Miecislaus (f 1425) und Wenceslaus (f 14x9)stammen zahlreiche Adelsgeschlechter ab, und zwar vomErsteren die f Bland, vom Zweiten die Wasowicz, Smo-gorzewslci, Rusinowski, Godzikowski, de Lippa (Lipski)u. A., vom Dritten die Dunin-Borkowski, Selgostowski,Labedzki, vom Letzteren die f Dobrzynski.
Dunten. Der Stern im Mittelschilde ist rothsilbern,der auf dem Helme silbernroth gespalten; die Rosensämmtlich silbern-besaamt, die Adler goldgesclinabelt.
Durini. k. k. Oesterreichische Bestätigungen desGrafenstandes erhielten:
1. d. d. Wien 16. September 1816 Angelo, Jacobund Franz Gebrüder D., nebst sämmtlicher männlicherDescendenz;
2. d. d. Wien 21. November 1816 Anton D. aus Mai-land, früher Podestä daselbst, nach dem männlichen Erst-geburtsrecht; derselbe musste dem ihm d. d. 19. November1810 ertheilten Französischen Grafenstande entsagen;
3. d. d. Wien 12. December 1816 die GebrüderKarl, Alois und Herkules, nebst sämmtlicher männlicherund weiblicher Descendenz.
Der Grafenstand ad 1 und 3 basirte auf der demDon Giacomo conte D. (dessen Vorfahr den Contetitelvon König Philipp IV. von Spanien am 6. März 1651erhalten hatte) d. d. Mailand 4. August 1770 von derKaiserin Maria Theresia ertheilten Anerkennung als Mai-ländischer Graf. Das Wappen ist ein mit Grafenkronegekrönter, zweimal getheilter Schild, oben in Gold eingekrönter goldbewehrter schwarzer Adler, in der Mittein Silber zwei gegen einen wachsenden grünen Pappel-baum anspringende, denselben haltende goldene Löwen,unten in Silber drei rothe Schrägbalken.
Duval (Du Val) de Beaulieu (in Belgien). JosephConstant Fidele D. d. B., welcher d. d. 23. Januar 1792von Kaiser Leopold II. den Erbländisch-NiederländischenFreiherren- und d. d. 12. September 1809 den ICaiserl.Französischen Grafenstand erhalten hatte, erlangte dieKönigl. Niederländische Anerkennung des Letzteren am26. December 1820 und sein zweiter Sohn Eduard JosephHubert Baron du Val de Blazegnies die Ausdehnung desGrafenstandes auf die gesammte Descendenz am 20. Sep-tember 1847. Wappen: gemeines rotlies Kreuz, belegt inder Mitte mit aufrechtem goldenen Löwen (cfr. Rietstap,armorial günüral, nouvelle ddition).
van derDuyn vanBenthorn undMaasdam (Nieder-lande). Adam Julius Francis Amand v. d. D. v. B. auseinem d. d. 3. April 1587 in den Reichsritterstanderhobenen Geschlechte erlangte den Königl. Nieder-ländischen Grafenstand nach dem Erstgeburtsrecht am16. September 1815. Wappen: in Gold ein rotherLöwe, in Schulterhöhe von dreilätzigem blauen Turnier-kragen überdeckt. Auf dem Helme wächst der Löweaus goldenem Zober.
Dyhern. So wie hier gegeben ist das Wappennach dem Diplom de 1739 und übereinstimmend mitTyroff, Oesterr. Wpb. Dagegen zeigen merkwürdigerWeise Siegel und Zeichnungen des Wappens des augen-scheinlich hierher gehörigen Hauptmannes Grafen vonDylier (sie!), welcher noch 1855 im Königl. Preussischen2. Infanterieregimente stand: Feld I und IV mit II und IIIverwechselt, den Löwen gekrönt und doppelschweifig,den Adler goldbewehrt und ebenfalls einwärtssehend.Auf Helm I (rechts) erscheint der Löwe wachsend, aufHelm III (links) ebenso der Adler und auf dem Mittel-helm der Flügel.
Dyhrn. Wir geben hier das Wappen genau nachdem Diplom; Koehne giebt dasselbe nicht ganz correct.Ueber dem Namenszuge auf der Brust des Adlers mussz. B. die Königl. Krone schweben; der Degen ist einKorbstossdegen (Pallasch), der Arm Stahlfarben mit gol-denen Reifen, die Pfeile alle roth mit silbernen Spitzen,die in F"eld V und auf Helm V mit rothem Bande ge-bunden, der Löwe golden. Mit sehr ähnlichem Wappen(4 Felder, I: Kreuz, II: Löwe, III: Arm, IV: Schräg-theilung, Herzschild: Stammwappen und Helm II, IIIund IV des Wappens de 1775) hatte bereits d. d. Wien
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