in der Armee, welcher am l. September 1823 die Land-mannschaft im Herrenstande des Königreichs Böhmenund seiner einverleibten Provinzen erhielt. Wahrschein-lich seines Vaters Bruder: Karl Heinrich Graf von D. war1799 ls. k. Oesterreichischer Kämmerer geworden. DieFische sind Salme, diese und die Kreuzchen silbern.
Donä. Das Diplom erhielten Bartholomäus und Leo-nard Gebrüder D. d. R., aus altvenetianischem Patrizier-geschlecht (Dogenadel), dem bereits drei Dogen (Franz1545 — iSSö» Leonardo 1605—1612 und Kicolo 1618) ent-sprossen waren. Der Löwe trägt den Stammschild (dieRosen goldbesaamt), welchen bereits Kaiser Sigismund1434 dem Andreas und Gebrüdern Conti D. d. R. mitder goldenen Venetianischen Dogenmütze gekrönt habensoll, an rothem Bande um den Hals. Die um den Schildgelegte Ewigkeitsschlange ist grüngolden.
Donati. Erloschen im Mannsstamm 1848 mit GrafJohann Baptist, welcher nebst seinen Brüdern Nicolasund Franz (aus Locarno) das Grafendiplom erhalten hatte.Der Reichsapfel ist golden, die Lilien roth, der Adlerganz schwarz; der Arm, purpurn-gelcleidet, hält drei rotheRosen und drei weisse Lilien an Stengeln.
O'Donnell cfr. sub O.
Donesmondi. Laut Allerh. EntSchliessung d. d.Wien 26. März 1817 erhielt Eduard D. aus Mantua dielt. lt. Oesterreichische Bestätigung des seinem Vater LuigiConte D. auf Grund des 1673 der Familie von HerzogKarl Ferdinand von Mantua ertheilten Grafendiplomsseitens des Giunta araldica zu Mantua am 5. Mai 1721anerkannten Grafenstandes. Wappen: geviert, I und IV: inRoth ein von zwei goldbesaamten silbernen sechsblätt-rigen Rosen begleiteter, mit drei achtstraliligen silberneuSternen belegter blauer Schrägbalken; II und III: in Goldein von schmalem silbernen Pfahl überdecktes silbernesAndreaskreuz; das Ganze bewinltelt von sechs achtstrali-ligen silbernen Sternen. Auf dem ovalen, in braunemCartouchebord stehenden Schilde ruht die Grafenkrone.
Dornburg. Die Erhobene, Tochter des Earl GordonLennox Herzogs von Richmond, vermählte sich am 27. No-vember 1851 mit Eduard Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzog zu Sachsen. Da in dem Originaldiploms-concept in Weimar der Entwurf des Wappens nichtvorhanden, so haben wir dasselbe nach der Beschreibungim Goth. Gräfl. Taschenbuch gegeben. Vom Wappender Lennox ist keine Spur darin vorhanden. Der NameDornburg (ein grossherzogliches Schloss im Weimarschen)scheint mit der Rose im Wappen zusammenzuhängen.
Douglas. So wie hier ist das Wappen nach demSchwedischen Diplom; die Abbildung bei Knesclike istvielfach fehlerhaft. Die drei silbernen Sterne im Herz-schilde stehen nicht in einem Schildhaupt, auch ist dieserobere Theil nicht durch schwarzen Balken abgetheilt;das gekrönte rothe Herz ruht auf schwarzer Rose; derRitter in Feld I und auf Helm III trägt eine rotheSchärpe, rothe Helmfedern und schwingt einen gold-
beschlagenen schwarzen Marschallstab; er reitet aufschwarzem Pferde mit rother Schabracke; der gekrönteLöwe in Feld II und III trägt in der Rechten einengrünen Palmzweig, auf der Linken zwei silberne Kugeln;der Mann in Feld IV hat gelben Koller, rothe Aermel,blaue Schärpe und Hose, schwarze Stulpstiefel und der-gleichen Hut mit rothen Federn, den Degen umgürtetund hält in der Rechten den schwarzen Corporalsstock(keine Flinte). Der Thurm auf Helm I ist silbern, diefeuernden Kanonen desgleichen; der Salamander in natur-farbenen Flammen auf Helm II ist grün. Wir haben dieim Diplom irrig auswärtsgekehrten Figuren auf Helm Iund III hier heraldisch richtig einwärtsgekehrt.
Draskovich. So wie hier gegeben (neunfeldrig)ist das Wappen nach dem Diplom. Hiervon abweichendzeigt ein neueres, sehr schön gestochenes Siegel denLöwen in Feld I und IX doppelschweilig und wachsendohne Schwert im blauen Felde; im IX. Felde dieKrone auf grünem Boden, den Adler im II. und IV. Feldeaus schwebender Krone wachsend, linkssehend, inFeld IV ungekrönt; den hier einen Türkensäbel halten-den, den Ellenbogen auswärtskehrenden, aus Krone aufgrünem Boden wachsenden Arm in Feld III und VIIquer am Handgelenk von Pfeil ohne Flitsch durchbohrt,letzteren begleitet an seiner Spitze oben (im linken Ober-eck) von goldenem Stern, unten von steigendem sil-bernen Monde (jedoch in Feld VII ohne dieselben); derGreif im Herzschilde hält statt der Kugel einen gold-bereiften und -bekreuzten blauen Reichsapfel, die Kroneruht auf grünem Boden; in Feld VI und VIII erscheintstatt des gekrönten Greifen: in Silber ein (in Feld VIIIauf grünem Boden linksgekehrter) rother Löwe; Grafen-krone. Auf Helm I der wachsende ungekrönte Löweaus I; auf Helm II steht ein ganzer gekrönter links-sehender Adler; auf Helm III wächst der Arm aus IIIohne den Pfeil. Decken: blaugolden — schwarzgolden— rothsilbern.
Die zweite Linie in Croatien führt nach demUngarischen Wappenbuch und anderen Notizen das ab-gebildete gevierle Wappen mit Grafenkrone und dreiHelmen. Jedoch zeigen Siegel auch hiervon Abweichun-gen, nämlich einen aufgelegten blauen Herzschild; indiesem, wie in Feld I und IV, welche roth sind, einenaus goldener, auf grünem Hügel ruhender Krone wachsen-den gekrönten silbernen Greif, der in der Rechten einegoldene Kugel hält (das Stammwappen zeigt allerdingsden gekrönten silbernen Greif, wachsend aus dem ge-krönten grünen Dreiberg, aber eine blaue Kugel haltend),in Feld II und III einen aus goldener Krone wachsen-den gekrönten schwarzen Adler. Auf dem Schilde dieGrafenkrone, besetzt mit drei gekrönten Helmen, vondenen der rechte den ganzen linkssehenden gekröntenAdler, der mittlere ein auf grünem Dreiberg stehendesbreitendiges goldenes Kreuz, der linke den wachsendenGreif trägt. Schildhalter sind zwei Greifen. — Wir nahmenAnstand, diese nur durch Siegel bekannten Variantenabzubilden.
Genealogisch sei erwähnt, dass diese ursprünglichaus Bosnien stammende Familie sich anfänglich von derBurg Cetin in Croatien schrieb und der Name Draslcovic
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