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1817 kinderlos gestorben sein. Wappen: ■ drei (2, 1)schwebende rothe Andreaskreuzeben in Silber, Grafen-krone; Helmkleinod: Eberrumpf. Schildhalter: ein wildesEhepaar mit Keulen.
Dillen. Die Abbildung bei Kneschke ist nicht ganzcorrect; nach dem Diplom ist der Löwe im Schilde un-gekrönt; der Herzschild ist nur ein Personalordens-zeichen, die Pflanze in I und IV ein »gelblich-blühender«Dill zweig, die Hirsche silbern. Ein im Diplom verliehener,aus Grafenkrone herabwallender goldgestickter und -be-franster rother Mantel wird nicht geführt. Die GrafenDillen-Spiering führen ein vermehrtes Wappen nicht.
Dimitriew-Mamonow. Das Grafendiplom erhieltAlexander von D.-M., Kaiserl. Russischer Generalmajor,mit Prädicat »Hoch- und Wohlgeboren«, so auch Wappen-vermehrung; der Engel in Feld I ist ganz silbern, derRococoschild in Feld II und die Kanone sind golden,letztere mit rother Lafette, der Paradiesvogel darauf natur-farben, die Wolken und Sterne, sowie Mond und Pfeilsind silbern, die Krone golden.
Diodati. Das Diplom mit Prädicat »Hoch- undWohlgeboren« erhielt Johann von D., Kämmerer undMinister des Herzogs von Mecklenburg. Wann derselbegestorben und ob er Nachkommenschaft hinterlassen hat,ist nicht bekannt.
Dionisi. Laut Allerh. EntSchliessung d. d. Wien11. Juni 1832 erhielt Octavius D. die k. k. OesterreichischeBestätigung des seinem Ururgrossvater Gabriel D. (f 1650)vom Dogen Giovanni Cornaro d. d. Venedig 26. Juli 1710verliehenen Marcliesetitels, während Octavius' BruderGabriel, nebst Oheimen Dionysius und Johann Paul, eodemdato nur die Bestätigung des Contetitels zu Theil wurde.Wappen nicht bekannt, wahrscheinlich aber das bei Riet-stap, armorial general, nouvelle edition, sub Dionysii ge-gebene Wappen der Veroneser Familie: geviert roth undgrün, belegt mit Stern, resp. Kreuz und Stern.
Dobrensky. Die Erhobene vermählte sich am16. September 1879 mit dem Erbprinzen Friedrich Wil-helm von Ysenburg-Büdingen in Wächtersbach. Der Storchist naturfarben; im Diplom ist um den Schild noch einschmaler goldener Rand gemalt, aber nicht beschrieben.
Dobrzynski. Faustin von D., des Stammes Jelita,soll um 1784 den Galizischen Grafenstand erhalten haben.Sein Nachkomme Graf Ludwig vermählte sich in densechziger Jahren mit Louise von Moraczewska; mehr istnicht bekannt.
Dönhoff. Die Spiesse sind golden; im Diplom istkein Wappen verliehen.
Dönhoff, Freiherr von Krafft. Diesen Namen unddas vermehrte Wappen darf nur der jedesmalige Fidei-commissinhaber führen!
Doernberg. Der Doppeladler ist goldbewehrt, -ge-krönt und -bescheint, die Kaiserkrone roth, mit goldenen
Reifen und goldbefransten blauen Bändern; Kaiserkroneund Buchstaben in der goldbefransten rechten Fahne sindgolden; der rechte Löwe ist roth, mit goldener Mähne,Krallen und Haarbüscheln am Schweif, der linke umgekehrttingirt; die Devise und der Bord des Spruchbandes sindgolden; die Arabeske bronzefarben.
Döry. Den Erbländisch-Ungarischen Freiherren-stand erhielten d. d. 16. Mai I74 1 Franz D. von J., Bei-sitzer derSeptemviraltafel, später Obergespan des ZemplinerComitats, k. k. Kämmerer und Geheimer Rath, und d. d.II. September 1759 dessen Brüder Ladislaus und AndreasD. von J., mit dem Herzschild und Helm II des Gräf-lichen Wappens (nur im blauroth gespaltenen Schilde,der Löwe auf Felsboden); das Grafendiplom obenerwähnterFranz. Die Letzte ihres Stammes ist die am 12. FebruarJ79 1 geborene Gräfin Ernestine D. von J., vermählt am24. April 1816 mit Graf Fidelis Pälffy von Erdöd, Witweseit 24. August 1861. Die Familie gehört zum Ungari-schen Uradel.
Dohalsky, Borek-Dohalsky. Das Grafendiplom de1729 erhielt Wenzel Wratislaw Borek-Dohalsky, Freiherrvon Dohalitz (Sohn des Königl. Böhmischen Kammer- undILof-Lehenrechts-Beisitzers und Hauptmannes des Kaur-zimer Kreises), aus altem Böhmischen Rittergeschlechte;das de 1764 Johann Christoph Freiherr Dohalsky vonDohalitz, k. k. Böhmischer Gubernialrath und Kämmerer,mit dem Prädicat »Hoch- und Wohlgeboren«.
zu Dohna. Wir geben, da im Diplom ein Wappennicht verliehen ist, dasselbe, wie es jetzt laut Familien-beschlusses von der Familie geführt wird und uns durchdie Güte des Seniors derselben, Sr. Excellenz des Land-hofmeisters des Königreichs Preussen, Grafen Richardzu Dohna-Schlobitten, mitgetheilt worden ist. Um nichtweitere Varianten zu erzeugen, enthalten wir uns daherder Mittheilung über die aus Siegeln und Abbildungenuns bekannten abweichenden Darstellungen.
Dolfin; gehören zum Venetianisclien Dogenadel. DasDiplom de 1819 erhielt Leonardo, das de 1820 AlexanderCaspar und Caspar Felix von D. Die Delphine (Namens-anspielung) sind golden, desgleichen Bord und Quastendes purpurnen Kissens, auf dem die goldene Dogenmützeruht; der Arm ist stahlfarben geharnischt, der Drachegrüngolden »gepanzert«. Das Kreuz und die Sterne inder Fahne roth, deren Lanze braun mit goldener Spitze.Das Kreuzchen im Wappen nach dem Diplom de 1820ist silbern, der Adler ganz schwarz.
Dombasle. Das Diplom de 1760 erhielt JohannFranz Freiherr Du Houx, Herr der Herrschaft Dombasle,nebst Bruder Karl Franz. Letzterer, geboren zu Nancy,starb zu Möns am 30. December 1775 als Kaiserl. Feld-marschall-Lieutenant; des Ersteren Sohn war Johann Do-minik Graf von D., Herr der Herrschaften Dombasle undAraieville, k. k. Kämmerer und Oberst, vermählt mit Elisa-beth Karoline Du Houx, Sternlcreuzordensdame und Oberst-hofmeisterin der Erzherzoginnen Clementine und Amalie.Dessen Sohn war Karl Robert Graf von D., k. k. Major
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