Canale s. Malabaila.
Canarisi. Franz C. erhielt 10. Februar 1817 diek. k. Oesterreichische Bestätigung des Marchesestandes.Wappen war nicht zu ermitteln.
Cancrin, ein Zweig der Badischen Familie (Reichs-adel 26. August 1786), welcher nach Russland ging, dort denDienstadel und in Person des Russischen FinanzministersGeorg v. C. das Grafendiplom 4. October 1820 erhielt.Wappenabbildung s. Baltisches Wappenbuch vonKlingspor.
Canossa. Mantuanisch -Veronesische Familie; schonKaiser Sigismund erhob 16. März 1432 die 1160 vonKaiser Friedrich I. dem Guido C. verlehnte (von KaiserKarl IV. unter Verleihung des Contetitels 1358 bestätigte)Herrschaft(mit den Schlössern Bibianell, Gipso und Canossa)zum Marquisat(zu Gunsten Simons). 1604 erhob Herzog Vin-cenz von Mantua zu Gunsten des Thomas, Claudius undHieronymus de C. ihre Herrschaft Caliano in Montferratgleichfalls zum Marcliesat, was Herzog Ferdinand Karlvon Mantua 1697, Kaiserin Maria Theresia 1776 be-stätigten. Die Anerkennung de 1819 erhielten Bonifaz(geb. 1776) und Carlo (geb. 1797), Söhne der Gebrüder,resp. Octavio und Hieronymus. Beide hatten Descendenz.Wappen: in Roth ein aufgerichteter goldbehalsbandetersilberner Bracke, einen silbernen Knochen im Maulehaltend. Helm: derselbe Bracke wachsend.
Cantoni-Marca. Bereits d. d. 3. August 1770 hattenStefano und Antonio C.-M. zu Mantua den Contetitel nachdem Erstgeburtsrecht erhalten. Der Adler ist rothbewehrt.
Capilupi. Herzog Karl II. von Mantua bestätigteam I. Juli 1650 den Marchesetitel nach dem Erstgeburts-recht; laut Kaiserl. Entschliessung vom 29. April (Diplom-ausfertigung d. d. Mantua 2. Mai) 1772 erfolgte eine gleicheBestätigung, welche auch laut Allerh. Entschliessung vom30. April (expedirt d. d. Mantua Ii. Mai) 1825 dem KarlM. C. zu Theil wurde. Wappen: in Gold ein abgerissenerschwarzer Wolfsrumpf, belegt mit drei silbernen Flecken(2, 1). Marquiskrone.
Capitani di Scalve. Johann Baptist C. d. S. unddessen Gemahlin Johanna erhielten d. d. 10. Februar 1817die k. lc. Oesterreichische Bestätigung des Grafenstandes.Welcher Familie des Namens obige angehörten und ihrWappen war nicht zu ermitteln.
Capolini v. Varonnenbach und Brionenberg. Die
Familie bedient sich des Grafentitels gegenwärtig nicht,lebt vielmehr im Adelsstande als Gutsbesitzer zu Riva;seitens des F. Bischofs von Trient ist der Grafenstandam 6. Juni 1791 iudess anerkannt. Die Kopfreifen derMannsrümpfe, welch' letztere im Schilde weisses, aufHelm I schwarzbraunes Gesicht haben, sind golden, dieFedern abwechselnd gold, roth und blau. Die Hahnfedernauf Helm III in denselben Tincturen, jedoch das Gold in derMinderzahl. Die Adler haben geschlossene Schnäbel. ImDiplom sind die Kronen über den Schildhaltern und Adler aufHeimischwebend, was als unheraldisch wir geändert haben;ebenso geben wir die dort weggelassenen Helmdecken.
Cappy. Die Merletten sind golden, die Halsbänderder Windhunde roth, mit goldenen Borden und Ringen,die Arabeske broncefarben. (Die Whppenbeschreibungim Handbuch zum Taschenbuch der gräflichen Häuserist falsch.) Wahrscheinlich war unter den Vorfahren derheutigen Grafen: Francis Joseph, Francis und Flori-mond C., welche d. d. Paris im October 1716 (einregist-rirt beim Parlament 25. Februar 1717) e me FranzösischeAdelsconfirmation erhielten. Wann und von wem der1845 von Oesterreich bereits anerkannte Grafenstand ver-liehen, ist nicht zu ermitteln.
Capra. Die Familie stammt aus Vicenza und er-hielt von Kaiser Friedrich III., Carl V. und Rudolph II.Bestätigungen des Grafenstandes, den Marchesetitel vonKaiser Ferdinand III. d. d. Prag 24. Februar 1648 als:Marchesen C., Grafen v. Care. Die heutigen Conte C. inS. Pietro Engii und in Vicenza führen nur den Mittel-schild des Marquiswappens: eine ursprünglich goldbe-wehrte schwarze Ziege aufrecht im silbernen Schilde alsdas Stammwappen; jetzt wird ein beidköpfig gekrönterschwarzer Doppeladler zwischen dem goldenen, infolgedessen stierartig ausgebreiteten Gehörn als kaiserlicheWappenvermehrung geführt. Nach dem Diplom 1648 istder Schild geviert, mit Mittelschild (aufrechte Ziege mitDoppeladler). >/4: ebensolcher Doppeladler, auch beid-köpfig goldgekrönt und goldbewehrt; II: zwei Büffelhörner,braun mit rothem Abschnitt schräglinlcs, zwischen ihnenein linksgekehrter abgeschnittener Einhornrumpf in Silber;III: drei schräglinksgestellte grüne Rosen an grünenBlätterstengeln in Silber, getrennt durch braune Theilungs-striche (sie!). Marquiskrone.
Stella-Caracciolo. Die Stella, deren Wappen hierunrichtiger Weise in I und IV steht, haben d. d. Barce-lona 8. September 1707 von König Karl III. von Spanienden Erbländisch-Spanischen Grafenstand erhalten. Dasvermehrte Wappen ist geviert; 1 /4: aufgerichtete einwärts-gekehrte braune Katze (Leopard); 2/3: unter blauem Schild-haupt in Roth drei goldene Schrägbalken. Grafenkrone.
Caraman. Bis 1807 stand ein Vicomte de C. imPreussischen Heere, wurde dann dimittirt und war 1827Französischer Oberst und Commandant der reitendenGarde-Artillerie in Paris, dann Gesandter in Wien; wahr-scheinlich aus dem Hause der Riquet de Caraman.
Carcano. D. d. Wien 28. Januar 1817 (Allerh.Decret 26. November 1816) wurde der Grafenstand demKarl conte C. in Mailand und 9. Mai 1829 dem Josephund Ottariono conte C. (der I. Linie, Primogeniturzweig)nach dem Erstgeburtsrecht und d. d. Wien 27. Novem-ber (expedirt 12. December) 1816 dem Karl Camill(III. Linie) mit derselben Beschränkung der Marchese-stand ertheilt. Das Wappen ist ein von querliegendemgoldenen Beil überhöhter goldbewehrter schreitender sil-berner Schwan im rothen Felde; Marquiskrone; auf demungekrönten Helm die Bilder des Schildes, der Schwansitzend.
Carcas(s)ola. D. d. 16. September 1816 erhieltPeter C. in Mailand, sein Neffe Hieronymus C. und dessen
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