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1 (1885) Wappentafel 1 - 209 nebst Text ; A - D
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Farben jedoch nur der Eschelsmarker Linie richtigverliehen ist. Die Bedeutung der Staude und des schwim-menden naturfarbenen »Störs«, sowie der Adlerfliigel unddes Pfauschweifes dürfte auf die Besitzungen Mörsburg.und Seegaard zurückzuführen sein. Der EschelsmarkerLinie ist (unheraldischer Weise) ihr Stammkleinod nicht,dagegen das der Rantzau (die Büffelhörner, aber ohneKrone und Spiegel) und fünf Straussfedern verliehenworden.

Ahlimb-Saldern-Ringenwalde. Im Diplom ddo. 1840ist dem ersten Grafen aus dem Hause der v. Saldern,welcher laut königl. preuss. Erlaubniss vom 6. August 1827den Kamen und laut Diplom vom 14. August 1830 auchdas Wappen der alten f märkischen Familie von Ahlimbzu dem seinigen angenommen hatte, dieser vereinigte Name(Ahlimb-Saldern) verliehen worden; erst laut Allerhöch-ster Cabinets-Ordre vom 14. April 1855 wurde die jetzigeNamensform gestattet; alle jüngeren Söhne und Töchterheissen nur: »von Saldern-Ahlimb«. Das Saldern'scheStammwappen ist die goldbesamte, grünbebartete rotheRose im goldenen Herzschilde und ihr Stammkleinod(einer Linie) die Flügel und (einer anderen Linie) diefünf roth-golden wechselnden Straussfedern; das sprin-gende Einhorn des II. Feldes und die beiden halben Ein-hörner im III. Felde (hellbraun ursprünglich quer-getheilt, oben goldenes Einhorn in Blau, unten die beidenhalben rothen in Silber) und das Einhorn vor dem Pfauen-schweif bilden das Wappen'der im Mannsstamme im Jahre1830 f Familie von Ahlimb (deren Erbtochter Louise,Besitzerin des Majorats Ringenwalde, der erste Graf Saldernehelichte). Die durch das Grafendiplom 1840 neu hierzuverliehenen drei Hifthörner (golden mit silbernen Beschlä-gen und silbernem Band) bedeuten das den v. Ahlimblange Zeit zustehende Erb-Hegemeister-Amt derKur mark (radizirt auf der grossen Haide der GrimnitzerForste). Die schildhaltenden Löwen müssen natürlicherFarbe sein.

Der mittlere Helm sollte heraldisch richtiger halb-rechts gekehrt sein, damit das Kleinod (das Einhorn istursprünglich wahrscheinlich einem pfaufedergeschmücktenSchirmbrett aufgemalt gewesen) die richtige Stellung zumHelm bekäme.

Aichelburg. Das Stammwappen bildet Herz-schild und mittlerer Helm. Durch das Freiherrndiplomist das vom Greifen und Schrägbalken und Rauten ge-spaltene Feld (Wappen der kärntnerischen f Familiev. Eck), sowie die bethürmte Mauer nebst Helm II undIII hinzugekommen. Helm I, Y und VII ist dem Wappender f Grafen v. Huidenberg entnommen, von Helm VIist nicht bekannt, woher er vererbt wurde. Der Schaftdes Pfeiles (Helm I) und Haar und Bart der Männer aufHelm I und VII sind braun, der um die Säule gewun-dene Zweig ein Lorbeer; die mittlere Feder am linkenBüffelhorn (Plelm III) golden.

Die ebenfalls noch in Oesterreich blühende freiherr-liche Linie schreibt sich: »Aichiburg«.

Aicholt. Baumstamm, Schwammholz des Ankersund Bärentatze sind »natürlich braun«, der Anker eisen-farben, die Haare der Sirene hellbraun, ihr Fischschweif

hellblau; der Mann (ein Albaner) trägt römische Klei-dung, die fünf Eicheln sind golden. Der letzte Sprossedieses Geschlechtes: GrafAVilhelm von Aicholt starb un-vermählt am 13. August 1875 zu Münster in Westfalen.

Alberti(s) de Enno. Im Diplom steht nicht, wieeinige Wappenbücher angeben, zwischen Helm und Schilddie Grafenkrone.

Alberti(s) de Poja. Nur der Leib des Adlers istsilbern, alles Uebrige golden; die Thiere auf Helm Iund III sind ganzer Figur, der Adler ungekrönt, dieLöwen widersehend. Der Baum ein Lorbeerbaum.

Albertoni. Hier ist ein Druckfehler stehen ge-blieben; es ist in der ersten Zeile zu streichen von»I. September 1771« bis inclus. »Theresia«, die ersteZeile muss also lauten: »Mailand. Graf (Primogen.) ddo.Wien«.

Alcaini. Die Hunde sind Rüden (nicht Wind-hunde); ein Diplom existirt nicht.

Alcäntara. (Siehe Stillfried.)

Aldenburg-Bentinck. Feld I und IV ist das v. Ben-tinck'sche Stammwappen, Feld II und III das durch Hei-rath anererbte der Grafen Aldenburg, welche Familie am6. Juli 1738 erlosch. Das Ross im I. und IV. Felde diesesWappens ist silbern; in die Mähne sind rothe Bändereingeflochten, die Rosen goldbesamt, der Doppeladlergoldbewehrt. Helm I und der rechte Löwe gehört zumBentinck'schen, die übrigen Helme und der linke Löwezum Aldenburg'schen Wappen. Die Devise: Craignezhonte (silbern auf blauem Bande) gehört ersterem, dieDevise: Dominus providebit (golden auf rothem Bande)letzterem Geschlechte an. Der Senior des Geschlechtesführt ein sub Bentinck nachzuschlagendes vermehrtesWappen.

Alexandrowicz. Die Stellung der Schildfiguren istso wie hier die diplommässige; alle übrigen Darstellungenfalsch.

Almaforte-Hardenberg-Reventlow. Der Rückscliildist der der Preussischen Grafen Hardenberg, Linie Neu-Hardenberg (cfr. sub Hardenberg). Der Herzschild enthältvorne das Wappen des (Savoyischen) Grafen Almaforte,hinten die vom Hardenberg'schen Stammwappen (Eber-kopf) überhöhte Reventlow'sche Zinnenmauer. Helm I,IV und V sind dem Gräfl. Hardenberg'schen Wappenentnommen; auf Helm II steht das Hardenberg seheStammkleinod zwischen den Büffelhörnern der Revent-low's (hier ohne Krone); Helm III ist nebst der Deviseaus dem Gräfl. Almaforte'schen Wappen.

Almäsy. Die Einhörner sind goldbewehrt, dieTaube silbern mit rothem Schnabel und Füssen.

Alopäus. Der Hirsch ist naturfarben.

Altan. Die Schlange ist grüngolden, der Ring imSchnabel des Adlers golden, ebenso die Butzen der (grün-bebarteten) Rose; das Diplom fehlt in Wien. So wiehier hat das Wappen Tyr., Oest. Wpb.; abweichend da-von giebt das grfi. Taschenbuch de 1863 den Herzschild

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