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ginffm/der mit etlichen Canalm von Quell- wssser durchschnitten/in de-nen eineunjahlbnee Menge Zisch enthalten werden/umgeben.
Bon Beschaffenheit der Landschafft.
Je Winde welchevom Meere herwehen / und in Betrachtung>d<r Landschafft die West-Windeseynd/verurfachen aller-Orther»'im Königreicheinegantz liebliche Frühlings- und sehranmulhi-'ge Herbst-Zeit/im winter aber hat der Regen die Oberhand/undtreibt die grosse Sommers-Hitze die Portugiesen mit aller Gewalt darzu,dMditM-halten müssen: alfonennetmandieGewonheit/ sosie ha-ben/ biß daß die grosse Hch vorbey gestrichen/vier oder fünffstunden auffttncm Bett zu ruhen. Das Erdreichjstgantzsandlcht/ und zum Feld-bau nicht eben am bequemlichssen/hingegen aber an Weinwachs/Oliven/Feigen/Citronen und Pomerantzen-bäumen/ umb so vieldesto fruchtbarrer /undüberflüssismitVteh/abjonderltchdmZiegenangeMet/auß dererMilch dieEmwohner überaußstattlichen Käß zumachen wissm.
Das gantze Landist absonderlich nach dem Meer wohl bewohnt:Seine Välcker sein dbehertzt/arbeitsam / und uberauß unbarmhertzig/und wird keine Nation zu finden seyn/ die sie nicht auß Verachtung/ge-gen der ibrtgkn / weit geringer«? schätzen sollen.
D e Anzahl der Edelleute ist nicht iondechargroß/ allem so feind diesinig wcnige wegm deß Adels umb soviel desto cyffersichtiger / und ma-chen nne w-it grössere Pralerey von ihrem Herkommm. Das Frauen-volcktstschö l/sinnreich/und yon Naturfreudig und frölich/welcheFrö-lichkeit aber stegegen niemand anders als gegen den Fremden/ die sie heff-Mch lieben/von sich verspüren lassen. Die Frantzösische Freyhclt be--rührt ihnen öffentlich das Hertz/wann sie derselben Lonversation gemes-sen können/ a ls in man muß sich darinzimlich wohl in acht nehmm / daßsolche wegen Vergewaltigen Eiffersucht der Eltern und Männer/Nicht of-fenbar gemacht werden; sintemahln man gar wenig eyffersichtigere Na-tionen antreffen mag. Die Manner Messen ihre Weiber auf das ernst-Mein das Hauß / unddörffen wol gar öffters die Schluss ! bey sichtragen. Wann es die Noth erfordert/ daß sie außgehen müssen ^ bedeckensie die helffleihres AngesichtsM't Wem schwartzen Flor. Sie vermei-nen daß es einegrosse Tugend ftye/wann ihre Weiberzu Haußverbleiben/und fleissig die Rosen-Kräntzund/'^^^ bete»'fo gar/daß sie auchdiejenigen/ vor die allerchrlichsten halten/welche derselben am meisten mitAndacht herunter werffcn.
Der Tapfferkeit und überauß groß angewendetem Fleiß derPortugiesen/hat man die gewaltige reiche Handlung / welche dertänge nachtu der Mittägigen Küsten von Africa undOrientalischemVierdter Theil. D d Indien