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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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an: absonderlich aberso stehen in der Mitte dieser beyden grossen Abthei-lungen in Form eines CreutzeS umb Portugal! anzudeuten / fünff kleineblaueSchilolein/auß denen ein jegliches wiederumb mit fünff vor sich ^henden silbern Müntzen bezeichnet/in einem silbern Feld; dieser mittlereSchild ist mit einem rothen Rand/ und sieben güldenen Schlössern/dreyzu überst/ zwey zur seilen/und zwey am Cnde/wordurch Algarbien genom-mcn wirdumbgeben. Das dritte grosse Viertel hat eine silberne Vindeim rothen Feld/so Oesterreich/ es ist aber wieder getheilt und enthält altBurgundienin fich/alswelches schlems mit sechs himmelblau und güld,ncn stücken gebindet,und roth bebortet. Der vierdte Haupt- Trangel/wodurch das NeueBurgundgemeinet, beschleust in einem himel- blauenFeld eine unzahlbare Menge güldner Lilien/ ist halb roth halb silbern ein-gehst/und umb Braband anzuzeigen , wiederumb getheilt durch einengüldnen töwen in einem schwartzen Feld. Beyde letztere principalsteViertel enihalten in der Mitte noch einen andern grossen güldnen Schildinsich/auffdem einschwartzerLöw mit einrrrothen Zungen undWaffen,so Flandern: dieser ist von neuem zertheilet, und liehet in selbigem Theilein schwartzer Adler in einem güldnen Feld/ welcher Antwerpen / als dieHaupte Seadt der Marggraffschafft deß H. Reichs bedeutet.

Der gantzeWäppenhatan statt deß Helmzierraths eine auß Goldbekleeteundvonacht Halb» Circkeln, welche sichan einer güldnen Welt»Kugel zuschliessen,Königliche Krone, die deß Königreich SpanienHelm-Gezicrde/und istmit der Halß Ketten deßgüldencn Vließes umgeben.

Es befinden sich fünff Ritter-Orden in Hispanien / zu wissen dergüldeneVlies/deß H.Jacobs/neben dem Orden Calatrava/Alcantara,und Montesa genant.

Der Orden deß güldenen Vlieses ist/ als die wahre Nachfolger derBurgundischen Hertzogen/ unter dcr^o/e,o« der Könige auß Spanien;smtemahln ?^/,/>M.mtt dem Zunahmen der Gute genant/ HertzogvonBurgund, zu Brück einer Stadt in Flandern im Jahr 142?. unter derAnführung deß H Apostels Andrea denselben auffgerichtet. Die Ritterdieses Ordens tragen an dem Halß ein rothesBand/an welchem der gül-dene Vließhanget- undweiln sich nicht eine emtzige Commentburcy be-findet, dledlesem Orden gewidmet wäre, als achten solchen die Spanniergantz und gar nicht und überschickt ihn der König von Spanien niemandanders/ als nur ctlichgevollmächtigten Oberhäuptern in Europa / undein und andern frembden Fürsien.

Lugwig der xi. König auß Franckreich hat denselben/nachdem erihm zugesendet worden, nicht annehmen wollen; sintemahln, dieweilnsolchen ein Burgundischer Hertzog/ der ein Vassal der Cron FranckreichMisstet, es Ihm vor den grösten Schimpff wäre außgedeutet worden,wann er sich unter der Zahl dieser Ritter hätte sollen befinden lassen.

Der Orden deß H. St Jacobs, sonsten deß Deegens genannt/ hatseinen Ursprung von etlichen Geistlichen Ordens» Persohnen deß H.N--

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