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LängenachvonderHieronymitenClosteraußdähnet/ und bißanditbe-rühmte Kirch NuesiraSenorad'Atocha sich erstrecket.
Man sihethin und wiedergantz kleine Einsiedlereym darinnen / diesehr einsam und überdiemassen sauber gebauen sind.
An schönen Grotten/ welche man allerorthen antrifft / fehlet es auchnicht/so ist noch über das ein grosser Saal daselbst/in dem ein prächtigesTheatrumvordieComedien zuspielenauffgeführetworden; und kan mansich in beMtldtem Lustwäldlcin so wol zu Wasser als zu Land beydes mitspatzierengehen und fahren ergötzen/ sintemahln auffdcm Canal sehr vieltleineGalecren zu halten psiegen. Etzlich absonderltcherörter/ in denenElephanten/Löwen/Camecl und Straußen erhalten und ernehrei wer»den/wollen wirnicht gedenckcn.
Von den Königen anß Spannten.
^ « . L^. ^n dcn ersten Beherrschern deß KönigrcichsSpaniens hat man^ keine gewisse Nachricht / und seind deß tands eigene Geschicht-
öK^Schreiber deßhalbennichtmiteinandel einig/welche Ungewißheitanders nichts als die vielfältigen Einfälle / so das KönigreichvonfrembdenNationen/ absonderlich von den Africancrn und Bothenaußstehen und über sich ergehen lassm müssen/verursachet hat : Diese letz,tern bemächtigten sich der gantzen Landschafft/und behielten dieselbe bißzu den Zeiten deß Königs Roderich/dcr daraufftmIahr ?>z von denMoh.renoder Africancrn geschlagen und umbgcbracht worden. BemeldteBarbaren habennachdem mttein:mungewöhnlichglückiichen Fortgangdie Christen biß in das Fürstenthum Asturien getrieben / und seind vonselbiger Zeit an/ biß Anno 1492 gevollmachtigte Besitzer der völligen Pro-vintz verbsich.n/da dann offtgedachte Mohren oderAfticaner endlich un-ter der Regierung und^>^//<e> als damahligen Königsund
Königin von Castilien/ Aragonien und was^ihnen noch ferners unterworf.fen gewesen/ auff einmal miteinander auß Spannten htnweggejagetwor-den siynd.
<7^-/«. per 11. als jetztregierender Fürst / ist ein Sohn 7>5»/,/^ p<ß/iv.und^^ie ^5-e auß Oesterreich setner Gemahlin / Kaysers ^4/-/?.n?.i6o. lll.glorwürdtgster Gedächtstüß gewesenen Königs in Böhmen un
i8i <5--. Ungarn EhelktblichenPrincessin/uüdSchwesterKayftrs wel-
cher noch biß auffgegenwärtige stund den Scepter dfßRömischenReichstn seinen Händen führet. Diese Fürstin/mit deren sich Philippus zumandernmahl vermählet/erfreucte ihn im Jahr >66l. den 6.Nevemb.mitobgedachtem Monarchen/ der den 2 i.Decemb. allererst darauff zur Heil.Tauff befördert worden/und den Nahmen