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Vierter Theil (1685) Welcher in sich enthält Das Alte und Neue Europa ...
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187
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BomBuon.Retiro/oder Zl-Mtiw.

^-serPallastligtder StadtgegenAuffgang,und sondert den-iMbiaen ein etntztger alter Lust- Weg/ welchen sie Prado nennen/, 1 ?vas eine Wiesen bedeutet/(obwohl» dievielfältige Spatzierfahr-ten niemahln das geringsseGräßleindarauffwachsen lassen/von-w^rid ab Man heist bemeldten Weg auch Gallinera/ von gewissen <5urm und gantz seltzamen Hünern her / die mit grösser Sorgfalt darauff

""^De?qantze^M / und enthält vier grosse

«^uetn sich/ so zu Ende durchvier kleine Lust-Hauser aneinander ge-^.iaen worden. Und obschon dasvölligeWesen nicht mehr als emK ockwerck hoch / als seind doch dessen Gemächer sehr künstlich und schönm.kaearbeltet, und über die Massen bcquämlich gcbaucn. Man sihet hin.md wieder in denselbigen vielerlei) Mahlereyen von sehr hohem Werth/w e auch unterschiedlich herrliche Statuen; und ist das Haußgeräth/ab-sonderlich das so man im Sommer/ welches eben diejenige Jahrs- Zeit,die sich der König, oaselbss auffzuhalten/außerlesen/darinnen findet/über-auß kostbar.

Der Platz so in diesen vierTheilendeßPallasts eingeschlossen ligt/hatein Gartm-Beth/ dessen Gängeund Abtheilungen/ als die gantz kunst-reich ineinander geschränckct/mit dem erdencklich- schönsten Blumwerckbestreuet und gezieret seind. Unter andern Zierrathen liehet auch ein fpring-brunnen darinnen/ der mit einer vortrefflichen Statuen, die eineWeibs-Person den Überfluß vorstellend/(welche mit einem solch grossen Fleiß auß-gearbeitet/ daß siewol billich vor ein völliges Meisterstück mag gehaltenwerden/)geschmückct lst: Sie ist/obwohl» dieSpannier umb ihren an-gebodrnen Hochmuth ein dejtomehrersanTagzn geben/vorwenden/daßsolche von einem Landsgebohrnen inSpannien außgehauen worden wä-re, in Italien verfertiget worden; wie nicht weniger eine auß Ertz gegosse-ne Slalua/ diedenzupferdt auffeinem hohen Fußgessell»-eo^»„ret: Das Pferdt erhält sich allein mitseinen Hinderfüssen, undverursacht die Stellung , welche einem Galop nicht unähnlich scheinet/daß man sich über die Zierlichkeit deß Wercks nicht genugsam verwun-dern kan.

Das binden hinauß angelegte Lust-Wäldlein, ist wegen der gewal-tig grossen Außbrcitung, und schönen Spatziergängen, so alle grad nachder Schnur gerichtet, ob sie schon nur mit mittelmäßigen Bäumen auffbeyden Seiten bedeckt,über die Massen lustiganzusehen/und über das al-les/dleVielheit und gute Außtheilung der daselbst sich befindenden Was-serkünsten/ welche einen unbeschreiblichen Unkosten / umb das Wasser da-hin zuleiten/ verursachet/ sehr hoch zuhalten. Das. Gewässer erfüllet einviercckichtes Feld, und einen Canal von einer ztmlichen Grösserer sich der

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