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4 (1857)
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Söhne, von welchen der Eine, August Friedrich, gest. als hannov.Generallieutenant und Gouverneur der Festung Marburg, von eben-falls fünf in der Armee stehenden Söhnen nur einen Sohn, Fried-rich August Ludwig, Obersten der hannöv. Cavallerie, mit Descen-denz in der Person des Georg Friedrich Carl August hinterliess.Letzterer, geb. 1808, k. hannöv. Hofstallmeister und früher Caval-lerie- Oflicier, ist mit einer v. Campe-Isenbüttel vermählt, und ausdieser Elm stammen vier Söhne und drei Töchter. Die beidenältesten Söhne, Ascan und Robert, sind Ofliciere in dem k. k. österr.Cuirassier-Regimente Prinz Carl von Preussen, und die beiden jün-geren sind neuerlich in die k. hannöv. Armee eingetreten. Diealle Devise der Familie ist: Fortitudini, die Devise: Wagen gewinnt,ist neueren Ursprungs und schreibt sich aus dem Wappenbuchedes Königreichs Hannover her.

Band II.

v. Barfuss (Barfus), S. 36 38 u. S. 490492.

Ein hoher Gönner dieses Werkes, Herr Franz Wilhelm v. Bar-fuss-Falkenburg, k. preuss. Generalmajor a. D. etc., hat abermals diebesondere Güte gehabt, Nachträge Uber sein altes, berühmtes Ge-schlecht einzusenden, welche, unter dem schuldigsten Danke fürhochgeneigle Mittheilung derselben, wörtlich hier folgen:

Die Abstammimg meines Geschlechts aus Cüln am Rheine istunerwiesen, da Herr Fahne kein altes Wappen beigebracht hat.Ich habe sechs Jahre in Cöln das Regiment befehligt, dessen Chefder Herzog von Wellington war, und mich vielfach, doch vergebens,bemüht, mir ein solches Wappen zu verschaffen. Die Parfuse in Cölnwaren bedeutend und sollen eines Stammes sein mit den Grafen Me-rode in Belgien. 1216 war Rikolf Parfuss Bürgermeister in Cöln.Ueber die Barfus v. Wintersheim in der Pfalz habe ich neuerdings ausdem grossherzogl. hessischen Archive zu Darmstadt Mittheilungen.Siegfried Barfus, Ritter, kommt als Zeuge in mehreren Urkundenvor, zuerst 1327. Er hatte Lehen vom Pfalzgrafen: ein Burglehnzu Oppenheim, eins zu Alzei, ein Fuder Weins aus des KaisersKellern zu Nierstein und viele andere. Er ging aus der MarkBrandenburg, als Kaiser Ludwig der Bayer diese 1320 als eröffnetes