Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Zusätze.

Band I.

v. Buch, S. 73 u. 74.

Diese alte Familie gehört zu den schlossgesessenen der Uker-mark wegen ihres seit 1446 besessenen Schlosses Stolpe. Esgab des Namens Buch mehrere ganz von einander gesonderte Ge-schlechter in den Marken und in Pommern, in deren Genealogieendurch Nichtbeachtung der Urkunden und insbesondere der verschie-denen Wappen grosse Verwirrung herrscht, wie das so oft vorkommtbei mehr oder weniger gleichnamigen Familien. Mit dem schonvor 1375 gänzlich ausgestorbenen, vornehmen, altmärkischen Ge-schlechle v. Buch, dessen Stammsitz Schloss und Flecken Buch heiTangermünde a. d. Elbe war, steht die ukerniärkische Familie ingar keiner Verbindung. Die beiden Johann v. Buch der älterebis 1285 in Urkunden vorkommend, und sein Enkel Johann, ge-wöhnlich Henning genannt, der berühmte Verfasser der nieder-sächsischen, sogen, ßuchschen Glosse zum Sachsenspiegel und desRichtsteiges zum Landrechte, Hofrichter des Markgrafen Ludwig desBayern, urkundlich oft vorkommend von 13211356 führtenin ihrem Wappen einen Querhaiken. Pastor Ragolzky.

Dückher v. Hasslau, S. 125.

Stammbuchsblatl des Gustav Dücker v. Haselau, Fendrich,Caschau 1597. Schild von Blau und Silber zehnmal gestreilt;