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hält. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, welcher, zwischenzwei Billfelshörnern, von welchen das rechte silbern, das linke rothist, die auf dem Lorbeerzweige sitzende Taube des Schildes trägt.Die Hehndecken sind roth und silbern. — Wappenbuch des Kö-nigreichs Bayern, IX. 64: v. Ziegler auf Schönstaedt und Stephans-kirchen. — v. Hefner, II. 155 und S. 125: v. Ziegler auf Schön-sten etc. (das rechte Horn auf dem Helme ist roth, das linke sil-bern tingirt). — v. Lang, Supplement, S. 152, und v. Hellbach, II.S. 821: ebenfalls v. Ziegler auf Schönstett.
Bayern. Franz Xaver Ziegler, k. bayer. Lieutenant, wurdevom Könige Maximilian I. Joseph von Bayern, 27. Juni 1819, inden Adelsstand des Königreichs Bayern erhoben. Derselbe, nachv. Hefner ein Neffe des im vorigen Artikel genannten ThaddaeusZiegler v. Pürgen (die beiden hier besprochenen Familien v. Zieglersind also eines Ursprungs, aber verschiedenen Wappens und Di-ploms), wurde als intestirler Erbe der Letzten v. Beisenegger zu-gleich mit derselben 1819 in den Adelsstand erhoben, auch beidendasselbe Wappen verliehen. — Ueber die Erhebung der Frauv. Beisenegger giebt v. Lang Folgendes an: „Theresia, geboreneßernclo v. Schönreuth, Wittvve des k. bayer. Hofkammerrathes undLandrichters zu Auerbach, Thaddaeus Reissenegger, und Inhaberinder beiden Güter Stephanskirchen und Schönstelt. Diplom vonS. M. d. d. 27. Juli (das v. Zieglersche Diplom hat v. Lang alsam 27. Juni ausgestellt angegeben) 1819." Das v. ReiseneggerscheWappen findet sich übrigens im Wappenbuche des KönigreichsBayern, VIII. 9, ganz so, wie oben das v. Zieglersche beschriebenworden ist.
v. Zielberg (Ziehlberg).
Schild geviert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde einschwarzer Doppeladler. 1 und 4 in Schwarz eine goldene drei-blätterige Krone, durch welche aufrecht ein mit der Spitze nachoben gekehlter, gefiederter, goldener Pfeil gestochen ist; 2 und 3in Silber ein aus Wolken in der linken Oberecke des Feldes kom-mender, roth bekleideler Arm, welcher aufrecht einen goldenen Hir-tenstab hält. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus wel-chem nach rechts und links der Hals und Kopf eines schwarzen