Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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467
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Ziegler v. Pürgen.

Im silbernen Schilde ein von Roth lind Schwarz bald rechter,bald linker gespaltener (der Länge nach getheilter) Schrägbalken(Höchenkirchner, s. unten). Anl' dem Schilde stellt ein gekrönterHelm, welcher einen Ilermelingestülpten, gekrönten und mit dreiStraussenfedern, silbern, blau, silbern, besteckten, schwarzen Spitz-hut trägt. Die Helmdecken sind blau und silbern. Wie angegeben,hat v. Hefner, II. S. 125: Ziegler v. Dörgen, dieses Wappen be-schrieben und die Bemerkung hinzugesetzt, dass die blau und sil-bernen Federn und die Decken von den Höchenkirchnern (s. unten)nicht geführt, sondern erst den v. Ziegler beigelegt worden sind.Diif Abbildung, Tab. 155, zeigt einen rechten Schrägbalken.Wappenbuch des Königreichs Bayern, IX. 63: v. Ziegler auf Pür-gen (der Balken im Schilde ist ein schräglinker Balken und derHelm trägt einen nicht gestülpten und nicht gekrönten, wohl abermit den erwähnten drei Straussenfedern besteckten, schwarzenSpitzhut). v. Lang, Supplement, S. 152, und v. Hellbach, ILS. 821: v. Ziegler auf Bürgen.

Bayern. Thaddaeus Ziegler, k. bayer. Hofrath und Inhaberder Hofmark Pürgen, wurde vom Könige Maximilian I. Joseph vonBayern, 29. Nov. 1819, zugleich mit Beilegung des Wappens dererloschenen bayerischen Höchenkirchner v. Iffeldorf und Pürgen, inden Adelsstand des Königreichs Bayern erhoben. Derselbe stammteaus einer ursprünglich oberösterreichischen Familie und seine Vor-fahren hatten durch mehrere Generationen das Pllegamt zu St. Mai-tin in Oherösterreich inne gehabt. Die Letzte des Geschlechts inBayern hat sich miL dem Herausgeber des Neuen SiehmacherschenWappenbuches, D. Otto Titan v. Hefner, dessen Name, unter Be-rücksichtigung seiner Angaben, in allen vier Bänden dieses Werkesso oft genannt worden ist, vermählt.

v. Ziegler auf Schönstett und Stephanskirchen.

Im rothen Schilde auf einem gebogenen, grünen Lorbeerzweigemit dreizehn Blättern, welcher von rechts und unten nach oben undlinks sich kehrt und unten nach innen zu einen kleineren Zweigmit fünf Blättern treibt, eine nach der rechten Seite sehende,sitzende, silberne Taube, welche den kleineren Zweig im Schnabel

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