Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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464
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Decken sämmtlicher Helme sind roth und silbern. Wappenbuclides Königreichs Bayern, IV. 52. v. Hefner, IF. 70 und S. 63(die in der unleren Schildeshälfte aufsteigende Spilze ist nicht ge-bogen, sondern gerade), IV. 23 und S. 19 (die Spilze ist gebogen). v. Lang, S. 273, und Supplement, S. 82. v. Hellbach, II.S. 809. Geneal. Taschenbuch der freih. Häuser, 1854. S. 594und 595, und 1857. S. 891 und 892 (der Doppeladler in deroberen Schildeshälfte ist golden bewehrt angegeben, und vom Stamm-wappen ist gesagt, dass dasselbe in einem von Roth über Silberquer gelbeilten Schilde drei [2 und 1] goldene Sterne zeige, dergekrönte Helm aber trage einen offenen, rechts rothen, links sil-bernen Flug, je mit einem goldenen Sterne).

Bayern, Oesterreich. Constantin Zech v. Deybach, früherdes Erzherzogs Sigmund Franz Rath und Zahlmeister, später vor-derösterreichischer Hofkammerrath, Oberst-Forst-Inspector und Ober-beamter der Markgrafenschaft Burgau, wurde vom Kaiser Leopold I.,laut Diploms d. d. Wien, 12. März 1677, mit dem Prädicate: Zechv. Deybach, Freiherr v. Sulz, in den Reichs-Freiherrenstand erhoben.Als Stammvater des Geschlechts nennt v. Hefner den Adam Zech,welcher um 1550 Stadtschreiber in Augsburg wurde. Nach demeben genannten Schriftsteller gelangte die Familie durch Vermäh-lung mit Geschlechtern der Reichsstadt Augsburg 1585 in die Meh-rere-Gesellscbaft und 1629 in das Patriciat; das genealog. Taschen-buch der freiherrl. Häuser aber giebt ein Adelsdiplom vom KaiserRudolph II. von 1584 für Adam Zech, Herrn v. und zu Deybachin Tirol, an und fügt hinzu, dass die Familie in die tiroler Adels-matrikel 1678 aufgenommen worden sei. Die Familie blühte inzwei Linien fort, in der Linie zu Hart und zu Deybach. Die Liniezu Hart ist neuerlich mit Joseph Maria Freiherrn Zech v. Deybach,Freiherrn v. Sulz, geb. 1758, k. bayer. quiesc. Oberpfleger vonWesterndorf, ausgegangen. Von der Linie zu Deybach waren nachv. Lang drei Brüder in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayerneingetragen: Freiherr Rudolph Franz Xaver Maria, geb. 1774, Frei-herr Johann Baptist, geb. 1784, k. bayer. Gensdarmerie-Oberlicute-nant (später k. bayer. Major a. D.), und Freiherr Ferdinand lgnaz,geb. 1786, k. bayer. Rittmeister (später k. bayer. Kämmerer undGeneralmajor a. I).). Von diesen drei Brüdern bat Johann BaptistZech v. Deybach, Freiherr zu Sulz, gest. 1854, Herr und Landmannin Tirol, k. bayer. Major a. IL, den Stamm fortgepflanzt, aus derEhe mit Johanna Freiin v. Raesfeldt, geb. 1796, ist nämlich ent-