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sondern als Franz Ritter Unterrichten v. Rechtenthal aufgeführtwerden, v. Hefner (IV. S. 18) nimmt an, dass die Familie 1575mit dem Priidicate: v. Rechtenthal, den Adel und 1732 eine Be-stätigung desselben mit einer Wappenvermehrung erhalten habe. —Die im Genealog. Taschenbuche der freiherrl. Häuser angegebenenDiplome sind übrigens in demselben mit folgenden Angaben überdie Familie in Einklang gebracht: die Vorfahren der Familie ge-hörten seit „Schriftgedächtniss" zu den frei gesessenen Geschlech-tern des Ortes Kaltem in der den Bischöfen zu Trient zustehendenGrafschaft Bötzen. Die daselbst als Gastaldi (Richter) von den Bi-schöfen aus dem Adel bestallten Familien setzten dem Orte wiederSub-Gastaldi, oder Unterrichter, vor, und als Herzog Friedrich vonOesterreich-Tirol 1415 Kaltem von Trient zu Lehen erhielt, bliebder durch mehrere Generationen fast ununterbrochene, von denVorfahren der Familie geführte Amtstitel den Nachkommen als Fa-milienname eigen. — Der oben genannte Franz Freiherr Unterrich-ter v. Rechtenthal zu Salleck, geb. 1775, ein Sohn des Verordnetendes tiroler Herren- und Ritterstandes Joseph Unterrichter v. Rech-tcnlhal aus der Ehe mit Barbara v. Gummer, k. k. wirk]. Geh.Rath, Landstand in Kärnten und Tirol und vormaliger Präsidentdes inner-österreichischen küstenländischen Appellations- und Cri-minal-Obergerichts zu Klagenfurt, war vermählt mit Josephine deDrouin de la Veite. Aus dieser Ehe stammen, neben drei Töch-tern, Freiin Emilie, vermählte Ritter v. Niedermayr, Freiin Amalie,vermählte v. Joscb, und Freiin Adelheid, vermählte v. Dorsnerv. Dornimthal, zwei Sühne: Freiherr Carl, geb. 1816, k. baver.Kämmerer, vermählt mit Amalia Edle v. Putzer, aus welcher Ehe,neben einer Tochter, drei Söhne, Alfred, geb. 1846, Oscar, geb.1847, und Lothar, geb. 1851, leben, — und Freiherr Otto, geh. 1818,Herr auf Rechlenthal in Süd-Tirol. -— Die Immatriculation der Fa-milie in die Adelsmalrikel des Königreichs Bayern in der Freiher-renclasse ist am 13. Juli 1855 erfolgt.
v. Vassimon, Freiherren.
Schild oval, mit goldenem Schnitzwerke eingefässt und durchein breites, den Schild ganz überziehendes, silbernes Kreuz geviert :1 und 4 Gold, ohne Bild; 2 in Roth ein sechsstrahliger, silberner