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von Oesterreich, 1. Mai 1811, in den erbländisch-österreichischenRitterstand erhohen. Der Stamm ist fortgepflanzt worden, und derName des Geschlechts kommt in den neuesten Jahrgängen des Mi-litair-Schematismus des österreichischen Kaiserthums vor.
Tschiderer v. Gleiffheim (Tschidrer v. G-leiffheim),
Freiherren und Ritter.
Stammwappen: Schild geviert: t und 4 in Silber eine vollerothe Rose mit goldenen Dützen und grünen Blättchen; 2 und 3in Schwarz eine goldene Lilie. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Hehn, welcher vier Straussenfedern, schwarz, golden, roth undsilbern, trägt, von welchen die ersten beiden sich rechts, die an-deren links wenden. Die llelmdecken sind rechts schwarz undgolden und links roth und silbern. — v. Ilefner, Lief. 27 oderBd. IV. 1. Heft. 1, Tirolischer Adel, 21 und S. 18.— Wappenbuchdes Königreichs Bayern, IX. 16: Tschiderer v. Gleifheim (die Straus-senfedern auf dem Helme sind schwarz, golden, silbern und roth).
— Siebmacher, IV. 182.
Wappen der Freiherren Tschiderer v. Gleiffheim: Schild ge-viert mit Mittelschilde. Im goldenen Mittelschilde ein rechtssehen-der, gekrönter, schwarzer Adler. 1—4 des Schildes ganz wie 1—4des Stammwappens, s. oben. Auf dem Schilde stehen drei gekrönteHelme. Der mittlere Helm trägt den Adler des Mittelschildes, derrechte, zwischen zwei von Silber und Schwarz quer getheilten Büf-felshörnern, die Rose des 1. und 4. Feldes vor zwei Straussen-federn, von welchen die nach rechts sich kehrende schwarz, dienach links sich wendende golden ist, und der linke Hehn, zwischenzwei ebenfalls von Schwarz und Silber quer gelheilten Büffelshör-nern, die Lilie des 2. und 3. Feldes vor zwei Straussenfedern, vonwelchen die zur Rechten roth, die zur Linken silbern ist. DieHelmdecken sind rechts schwarz lind golden, links roth und silbern.
— v. Hefner (a. o. a. 0.). — v. Lang, S. 574: Tschiderer v. Gleiff-heim. — Megerle v. Mühlfeld, S. 91: Freiherren Tschiderer v. Gleiff-heim. — v. Hellbach, II. S. 612 (nach v. Lang und Megerle v. Mühl-feld). — Genealog. Taschenbuch der freiherrl. Häuser, 1848. S. 363
— 365, 1853. S. 485 und 486, und 1857. S. 776: FreiherrenTschidrer v. Gleiffheim. (in der im Jahrgange 1848 befindlichen Be-