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rechter Flügel silbern, mit den zwei rothen. Balken, der linkeschwarz mit dem goldenen Andreaskreuze belegt ist. Die Helm-decken rechts rotli und schwarz, links golden und blau. Nächst-dem führt v. Meding noch Siebmacher an, und sagt, dass in derAusgabe von 1696 der Bund wahrscheinlich golden sein solle unddass der Berg golden tingirt sei). — Supplement zu SiebmachersWappenbuche, VIII. 28: v. Thumbshirn auf Frankenhausen (dieAbbildung stimmt im Ganzen, bis auf einige Abweichungen, vonwelchen jedoch nur die das dritte Feld und den linken Flügel desIlelmschmuckes betreffende Variante von Bedeutung, doch jedenfallsirrthümlich ist, mit Siebmacher. Der Türke im 2. Felde ist alsMann in rother Kleidung mit goldenem Kragen, Aufschlügen undGürtel und mit rother, golden aufgeschlagener Mütze dargestellt,und der Mann im 3. Felde wachst nicht aus einem Dreiberge, son-dern aus dem Feldesfusse auf und halt nicht das oben beschriebeneAndreaskreuz vor sich, sondern die Brust desselben ist mit zweigekreuzten, die Spitzen abwärts kehrenden, gefiederten, schwarzenPfeilen belegt. Die Balken auf dem rechten Flügel des Ilelm-schmuckes sind schrägrechte Balken und der linke Flügel ist mitden beiden gekreuzten Pfeilen, wie dieselben der Mann im 3. Feldeauf der Brust trägt, belegt. Es steht sonach Schwarz auf Schwarz.Die. Helmdecken sind rechts golden und schwarz, links blau undsilbern). — Knautb, S. 583 und 584: Thumshirn. -— v. Gleichen-stein: Stammregister der v. Thumbshirn (die Abbildung ist ohneTincturen, sonst aber wie oben zuerst angegeben). — Gauhe, I.S. 2559 und 2560: Thurmshirn, insgemein Thomser, und II.S. 1156—1158 (mit biographischen Notizen über den kursächs. GeneralWilhelm v. Thumshirn). — Zedier, XL11I. S. 1916—1923. — Bie-dermann, Geschlechtsregister des Ortes Rhön und Werra, I. Ver-zeichniss. — v. Hellbach, II. S. 587.
Sachsen. Altes thüringisches und voigtländisches, späterauch ins, Meissnische gekommenes Adelsgeschlecht, welches früherauch unter den Namen Thomser, Tlnimser, Thumshorn und Tho-mashirn vorgekommen sein soll und aus welchem zuerst von dem be-kannten bayerischen Historiker Johann Aventinus Conrads v. Thums-hirn gedacht wird, welcher um 1322 gelebt habe und mit 93 an-deren Adeligen von dem Erzbischofe Friedrich zu Salzburg zumRitter und zwar mit der Erlaubniss, Gold und Messing tragen zudürfen, was damals etwas Besonderes gewesen, geschlagen wordensei. Die ordentliche Stammreihe der Familie, von welcher Knauth