Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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gelb). Val. König, I. S. 988998: v. Thumbshirn (Beschreibungund Abbildung des Wappens stimmen, wie bei dem genanntenSchriftsteller mehrfach vorkommt, nicht ganz mit einander itherein.Der Beschreibung nach führen die v. Thumbshirn einen quadrirtenSchild: in dem rechten obern schwarzen Felde einen rollt geklei-deten, bis an die Kniee sich zeigenden und nach der Rechten wen-denden Türken, mit einer rollten Mütze bedeckt, deren Slulp, nebstdem Aufschlage am Halse und der Binde um den Leih goldfarbigist, und welcher einen blossen Säbel mit der rechten Hand in dieHöhe und zum Hielte hält, die linke Hand aber in die Seite setzt;das linke obere und rechte untere Feld silbern, Uber welche zweiblaue Querbalken gelegen; in dem linken unteren schwarzen Feldealter ein golden gekröntes und roth gekleidetes Weibsbild [in gan-zer Figur], hinter einem goldenen Andreaskreuze gestellt und aufeinem dreihügeligen, goldenen Berge ruhend. Auf dem golden ge-krönten Helme steht ein Flug, welcher zur Rechten schwarz undmit einem goldenen Andreaskreuze belegt, zur Linken aber silbernmit den blauen Querbalken, wie im Schilde, durchstrichen ist.Zwischen dem Fluge wächst ein dergleichen Türke in die Höhe,wie er in dem ersten Felde beschrieben worden, die Helmdeckenaber sind rechts golden und schwarz, links blau und silbern. DieAbbildung tingirt Feld l und 4 silbern, Feld 2 ist von Silber undBlau sechsmal quer gestreift, und Feld 3 zeigt in Silber drei blaueQuerbalken. Ueberdies ist vom Fluge auf dem Helme der rechteFlügel nicht schwarz, sondern wie der linke silbern angegeben.Wahrscheinlich sollten die Bilder der Felder und der Beleg desrechten Flügels deutlicher zu sehen sein, als dies der Fall gewesensein würde, wenn im nicht colorirten Kupferstiche das Schwarz er-schienen wäre). v. Meding, I. S. 61 1 und 612 (beschreibt zuerstnach einem Stammbaume das Wappen, wie folgt: im I. und 4.silbernen Felde des gevierten Schildes zwei rothe Balken; im 2.schwarzen ein links gekehrter, bis an die Kniee aufwachsender,roth bekleideter Türke mit einem rothen, mit Silber aufgeschlagenenBunde bedeckt. Derselbe setzt die rechte Hand in die Seile undhält mit der linken einen oberwärts mit der Spitze nach der rech-ten Seite gekehrten, drohenden Säbel. Im dritten schwarzen Feldeeine auf einem dreihügeligen, grünen Berge stehende, mit einemlangen, rothen Talar bekleidete Person, von einem goldenen An-dreaskreuze überlegt. Auf dem gekrönten Helme den Türken mitdem Säbel, wie im 2. Felde, zwischen einem Adlersfluge, dessen