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linke, zwischen einem offenen, silbernen Adlersfluge, einen aufwach-senden, vor- und einwärtssehenden, gekrönten Mann in blauer Klei-dung mit silbernem Aufschlage, welcher in jeder Hand einen derAnker des Mittelschildes hält. Die Hehndecken sind rechts blauund silbern und links roth und golden. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Tyroflf, 1. 3. — Siebenkeess, I. 1. S. 56: Freiherrenv. Schneid. — Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 98 undS. 441. — v. Hellbach, II. S. 423.
Oesterreich. Heinrich Joseph v. Schneidt, kaiserl. Reichs-referendar, wurde vom Kaiser Franz I., 1748, in den Reichsfreiher-renstand erhoben. Derselbe hatte vom Kaiser Carl VII., 1742, alsk. k. Hofrath mit seinen Brüdern, Veit Franz, k. k. Hofrathe undinnerösterreichischem Secretair, Gottfried Christian, kurmainz. Kam-merrathe, und Friedrich Ludwig, den Reichsadelsstand erhalten,auch wurden von dem genannten Kaiser in dem erwähnten Jahrenoch drei andere in die Familie gehörende Brüder, Valentin AntonSchneidt, Canonicus zu Aschaffenburg, Franz Philipp, k. k. Oberst-lieutenant, und Ludwig Carl, k. k. Hauptmann, in den Reichsadels-stand versetzt. — Die Familie erwarb an der Mosel, am Rhein undim Nordgau Besitz.
v. Schnorr, genannt v. Carolsfeld (Schnorr v. Carolsfeld).
Schild geviert mit Mittelschilde. Im silbernen Mittelschilde dieaufwachsende, vorwärtssehende, gekrönte Göttin der Gerechtigkeit.Dieselbe trägt ein rothes Ober- und ein blaues Unterkleid und hältin der Rechten aufwärts ein Schwert mit goldenem Griffe, in derLinken aber eine goldene Wage. 1 in Gold ein golden bewehrter,schwarzer Doppeladler; 2 in Roth vier silberne Querbalken; 3 inRoth ein einwärts gekehrter, doppelt geschweifter, silberner Löwe,und 4 in Blau ein einwärtssehender, silberner Strauss, welcher imSchnabel ein silbernes Hufeisen hält. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, welcher den Adler des 1. Feldes trägt. Die Hehn-decken sind rechts schwarz und golden und links blau und silbern.— Abdrücke von Petschaften. — Wappenbuch des KönigreichsBayern, XI. 90. — v. Ilefner, II. 1.38 und S. 113. — Wappenbuchder Sächs. Staaten, IV. 73 (das Unterkleid der allegorischen Figurim Mittelschilde ist grün, über dem Doppeladler im 1. Felde und