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Reineck ihre Besitzungen und Güter, ja selbst die Familiendocu-mente und zerstreute sich nach Waldeck, Hessen und Frankfurta. M., in welcher letzteren Stadt Hermann Reineck von Volkmarsen1649 das Bürgerrecht erlangte und 1666 auf seinem Landgutezu Orarben-als hessencasselscher Rath und Agent starb. Derselbehinterliess aus der Ehe mit Catharina Elisabeth Ayrer sieben Kin-der, vier Sühne und drei Tüchler, von welchen ersteren sich Hein-rich Christoph mit Anna Dorothea v. Rotsinann vermahlte und 1744als waldeekscher Oberkammerrath kinderlos starb, Johann Nicolausaber, vermählt mit Elisabetha v. Rülings aus Breda, und ConradValentin, geb. 1657, gesl. 1721, vermählt seit 1702 mit EstherMaria Margaretha v. Eekardt, den Stamm dauernd fortpflanzten.Letzterer hinterliess zwei Sohne, von welchen der jüngere, FriedrichLudwig, geb. 1707, später die Stelle eines k. poln. und kursächs.Geh. Kriegs-Rathes bekleidete und vom Kaiser Carl VI. laut Diplomsd. d. Wien, 17. März 1729, eine Erneuerung des Adelsstandes,mit Verleihung des oben beschriebenen, vermehrten Wappens er-hielt, welche Erneuerung einige Jahre später auch auf dessen Vet-tern, Conrad Hermann und Christoph Ludwig Reineck, ausgedehntwurde. Jetzt blüht die Familie nur noch im Grosshcrzoglhum Hes-sen und im llerzogthum Nassau. Im letzteren Lande ist dieselbeals freiherrlich anerkannt und es gehören zu diesem GeschlechteJulius v. Reineck, grossherzogl. liess. Hauptmann im 3. Infanterie-(Lieib-) Regimente, und Hieronymus Freiherr v. Reineck, herzoglichnassauischer Hauptmann und Referent des Kriegsdepartements zuWiesbaden.
v. Reutter.
Im blauen Schilde auf grünem, oben am Schildesl'usse befind-lichen Rasen ein, auf weissem, roth gesatteltem Rosse nach derrechten Seite sprengender, silbern geharnischter Ritter mit geschlos-senem Visire. dessen Helm mit zwei weissen, nach links fliegendenStraussenfedern geschmückt ist, und welcher, mit der Linken denZaum des Rosses haltend, in der Rechten einen Streithammer nachoben und mit der Spitze nach einwärts und unten schwingt. Aufdem Schilde steht ein rechts gekehrter, gekrönter Hehn, aus wel-chem, zwischen zwei blauen Bülfelshörnern, ein rechts gekehrtes,