Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Namens, welche von 14641706 vorkommt, so wie von den gleich-namigen Familien in Oesterreich zu unterscheiden.

v. Reineck, auch Freiherren.

Stammwappen: im grünen Schilde ein rechts aufspringender,silberner Fuchs. Auf dem Schilde ruht ein gekrönter Helm, auswelchem der Fuchs des Schildes aufwächst. Die Hehndecken sindgrün und silbern.

Vermehrtes Wappen: Schild geviert. 1 und 4 in Grün eineinwärts gekehrter, auf den Hinterläufen stehender, zum Sprunggeschickter, silberner, moscovitischer Fuchs mit offenem Radien,rother, ausschlagender Zunge und von sich spreizendem Wedel; 2und 3 in Blau eine im 2. Felde schräglinke, im 3. schrägrechle,schwarz ausgelugte, silberne Mauer von zwei Schichten und obenmit drei Zinnen (v. Eckardt). Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Ilelm, aus welchem der Fuchs des I. und 4. Feldes rechts-sehend aufwächst. Die Hehndecken sind rechts grün und silbernund links blau und silbern. Handzeichnungen und handschriftlicheNotizen. - v. Hefner, Lief. 26. II. 5. Heft. 2, Frankfurter Adel,5 und S. 6 (giehl in der Abbildung nur das Stammwappen, inder Beschreibung aber auch das vermehrte Wappen), und 18. Lief.Bd. IL 8, Adel des Herzogthums Nassau, 10 und S. 9 (der Schildist blau und die Helmdecken sind blau und golden angegeben, dochist bemerkt, dass die Tincturen auch so, wie oben angegeben,gefunden wurden). N. Geneal. Handbuch, 1777. S. 318, 1778.S. 365 und Nachtrag, S. 159. v. Hellbach, II. S. 306.

Herzogthum Nassau, Grossherzogthum Hessen, Frankfurta. M. Eine ehemals zu den adeligen Geschlechtern der Stadt Volk-maren im Herzogthume Westphalen gehörende Adelsfamilie, welchein der genannten Stadt ihre ßurgsitze und zu Mederich die Stamm-lehcngüter besass. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts geschiehteines Heinrich v. Reineck Erwähnung, welcher mit Gertrud v. Pa-penheim vermählt war, und 1560 bekleidete Hans v. Reineck, ver-mählt mit Ursula v. Loderbusch aus einem alten, später erloschenenWaldeckschen Geschlechte, die Stelle eines Hauptmanns im Regi-mente des k. schwedischen Obersten Elgar v. Dalwigk. Bei derZerstörung der Stadt Volkmarsen im Jahre 1622 verlor die Familie