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Namens, welche von 1464—1706 vorkommt, so wie von den gleich-namigen Familien in Oesterreich zu unterscheiden.
v. Reineck, auch Freiherren.
Stammwappen: im grünen Schilde ein rechts aufspringender,silberner Fuchs. Auf dem Schilde ruht ein gekrönter Helm, auswelchem der Fuchs des Schildes aufwächst. Die Hehndecken sindgrün und silbern.
Vermehrtes Wappen: Schild geviert. 1 und 4 in Grün eineinwärts gekehrter, auf den Hinterläufen stehender, zum Sprunggeschickter, silberner, moscovitischer Fuchs mit offenem Radien,rother, ausschlagender Zunge und von sich spreizendem Wedel; 2und 3 in Blau eine im 2. Felde schräglinke, im 3. schrägrechle,schwarz ausgelugte, silberne Mauer von zwei Schichten und obenmit drei Zinnen (v. Eckardt). Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Ilelm, aus welchem der Fuchs des I. und 4. Feldes rechts-sehend aufwächst. Die Hehndecken sind rechts grün und silbernund links blau und silbern. — Handzeichnungen und handschriftlicheNotizen. - v. Hefner, Lief. 26. II. 5. Heft. 2, Frankfurter Adel,5 und S. 6 (giehl in der Abbildung nur das Stammwappen, inder Beschreibung aber auch das vermehrte Wappen), und 18. Lief.Bd. IL 8, Adel des Herzogthums Nassau, 10 und S. 9 (der Schildist blau und die Helmdecken sind blau und golden angegeben, dochist bemerkt, dass die Tincturen auch so, wie oben angegeben,gefunden wurden). — N. Geneal. Handbuch, 1777. S. 318, 1778.S. 365 und Nachtrag, S. 159. — v. Hellbach, II. S. 306.
Herzogthum Nassau, Grossherzogthum Hessen, Frankfurta. M. Eine ehemals zu den adeligen Geschlechtern der Stadt Volk-maren im Herzogthume Westphalen gehörende Adelsfamilie, welchein der genannten Stadt ihre ßurgsitze und zu Mederich die Stamm-lehcngüter besass. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts geschiehteines Heinrich v. Reineck Erwähnung, welcher mit Gertrud v. Pa-penheim vermählt war, und 1560 bekleidete Hans v. Reineck, ver-mählt mit Ursula v. Loderbusch aus einem alten, später erloschenenWaldeckschen Geschlechte, die Stelle eines Hauptmanns im Regi-mente des k. schwedischen Obersten Elgar v. Dalwigk. Bei derZerstörung der Stadt Volkmarsen im Jahre 1622 verlor die Familie