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4 (1857)
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Helmschmuck anlangt, so sind die Teichkolben Vermuthung. EineHandzeichnimg tingirt Feld 1 und 4 golden mit einwärtssehendenAdlern und Feld 2 und 3, wie auch ein Petschaft, roth. Der Adler aufdem Helme hält anscheinend drei Aehren und die Decken sind rechtsroth und silbern, links schwarz und golden. M. Schirmer, Pr, denobilitate gentis Reichbrod a Schrenckendorf, Freyberg, 1695. (?)4. Gauhe, I. S. 2229, in dem Artikel: Schrenck. v. Uechtritz,diploin. Nachrichten, III. S. 181185: Reichbrod v. Schrencken-dorff (Auszüge aus dem Klingenberger Kirchenhuche von 16461757). - v. Hellbach, II. S. 301.

Sachsen. Der kursächs. Bergrath und Amtshauptmann zuDippoldiswalde, Christian Reichbrod (Reichbrodt) wurde vom KaiserFerdinand III. 1646, mit dem Prädicate: v. Schrenckendorf, in denReichsadelsstand erhoben. Derselbe, gest. 1660, war des Kurfür-sten Johann Georg I. zu Sachsen Rath und Geheim - Secretair undstand bei demselben in besonderer Gunst. Er erwarb die Ritter-güter Pesterwitz, Klingenberg und seine Nachkommen theilten sichin die Linien Pesterwitz und Klingenberg. Die erstere Linie erlosch29. Septbr. 1735 mit Christian Ehrenreich R. v. S., welcher ohneNachkommen in Teplitz starb, die andere Linie aber ist nach Allem(s. unten) im Mannsstamme mit Christian Gottlieb (IL) R. v. S. vorder Mitte des 18. Jahrhunderts ausgegangen. Christian Reichbrodv. Schrenckendorf hinterliess bei seinem Tode aus erster Ehe mitSabine Salome Schmidt nur einen Sohn, Christian Sigmund, Herrnauf Klingenberg und Pesterwitz, aus der zweiten Ehe mit Marga-retha Schaefer zwei Tochter, Christiane Elisabeth, geb. 1658, undChristiane Sophie, geb. 1660. Erstere vermählte sich 1679 mitCaspar Gottheit' v. Bühlau, Herrn auf Wünschendorf und Stoltzen-berg, kursächs. Kriegs-Commissar, letztere in demselben Jahre mitGeorg Christoph v. Reitzenstein, kursächs. Kammerjunker und ßraun-schweigischem Oberstlieutenant, Herrn auf Poseck: das Wappen derFamilie Reichbrod v. Schrenckendorf kann also in Stammbäumender genannten Familien vorkommen. Der erwähnte Christian Sig-mund R. v. S. hinterliess bei seinem 1696 erfolgten Tode von sie-ben Kindern, neben zwei Töchtern, von welchen sich Clara Chri-stiane 1698 mit dem kursächs. Capitain Johann Georg v. Kanne-wurf, und Christiane Hedwig 1706 mit Christoph v. Hohberg,Landesältesten zu Görlitz, vermählte, die beiden Sühne ChristianEhrenreich (s. oben), welcher 1735 (das von v. Uechtritz angegebeneJahr 1753 ist unrichtig) ohne Nachkommen starb, und Christian

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