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erster Ehe mit Anna Sophia v. Knoch und in zweiter mit AnnaBarbara Dorothea Gräfin v. Stubenberg und Kapfenberg vermählt,welcher 1712 ohne Nachkommen starb (Gauhe sagt von demselben,dass er den gräflichen Character erhalten habe, doch ist etwasNäheres Uber eine solche Erhebung, so berühmt auch derselbezu seiner Zeit war und so viele Auszeichnungen ihm auch zuTheil wurden, durchaus nicht aufzufinden); 6) Hans v. 14., Herrauf Rüssnitz, vermählt mit Charlotte Victoria v. Ende, aus welcherEhe die Sohne Friedrich August, Franz Ludwig, kursächs. Kammer-junker und Vice-Ober-Forstmeister zu Schöneck, Ilans und ITansPhilipp stammten; und 7) Gottlob August v. R., Herr auf Polenz,Reinsdorf und Rödersdorf, kön. poln. und kursächs. Kammerherr,von welchem aus der Ehe mit Eleonore Marie v. Gersdorf ein Sohn,Wolf Adam, enlspross. So weit reichen die Nachrichten über diegenealogischen Verhältnisse der Familie, welche ältere Werke er-geben konnten — wie von den jüngeren der genannten Sprossendes Geschlechts der Stamm weiter und bis auf die neueste Zeitfortgesetzt worden sei, ist im Zusammenhange nicht anzugeben, dazur Kunde der genealogischen Wissenschaft immer nur einzelneGlieder der Familie gekommen sind. Die Familie, aus welcher bisauf die neuere Zeit in hohem Ansehen Glieder in k. sächs. Militair-und Staatsdiensten gestanden haben, besitzt im Königreich Sachsendie Güter Polenz hei Stolpen, Neusalza und Spremberg etc.
Reichbrod (Reichbrodt) v. Schrenekendorf.
Schild geviert: 1 und 4 in Silber ein rechtssehender, schwar-zer Adler; 2 in Blau, und 3 in Roth fünf (1, 3, 1) weisse Brote.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen rechtsgekehrten, zum Fluge sich anschickenden, schwarzen Adler trägt.Derselbe hält in der aufgehobenen rechten Kralle drei Teichkolben,unter welchen drei (2 und 1) Brote, wie die im Schilde, schweben.Die Hehndecken sind rechts rolli und silbern und links schwarzund silbern. Diese Beschreibung des Wappens kommt mit Ab-drücken von Iland-Petschaften und mit dein Abdrucke eines gros-sen Petschaftes mit der Umschrift: Christian Gotllieb v. Schreneken-dorf G. S. überein. Auf letzterem sind die Tincturen des Schildes, swie dieselben oben bestimmt, sehr deutlich zu sehen. Was den