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Pamesberger v. Kettenburg, Ritter.
Schild geviert: J und 4 in Roth auf einem dreispitzigen Fel-sen von natürlicher Farbe ein sechsslrahliger, goldener Stern; 2und 3 von Silber und. Blau sechsmal schräglinks gestreift. Aufdem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Der rechte Hehn trägtzwei von Gold und Roth mit gewechselten Farben quer getheilteBiiffelshörner, zwischen welchen der Stern des 1. und 4. f ehlesschwebt, und der linke drei Slraussenfedern, blau, silbern, blau.Die Decken des rechten Helmes sind rotli und golden und die deslinken blau und silbern. — Handzeichnung und handschriftlicheNotizen. — Megerle v. Mühlfeld, S. 134 und S. 238. — v. Hell-bach, II. S. 204.
Oesterreich. Carl v. Pamesberger, Kaufmann und Wechsel-Negociant zu Olmütz, wurde vom Kaiser Franz I., 11. Sept. 1764,wegen Einporbringung der Fabriken und Manufacturen in Mahrenund Erweiterung des Verschleisses der Fabrikate in das Ausland,mit dem Prädicate: v. Kettenburg, in den erhlandisch-österreichi-schen Ritterstand erhoben. Derselbe war von dem genannten Kai-ser, 1762, wegen Stellung zweier gerüsteter Dragoner und Verwen-dung seines Waarenlagers und haaren Geldes zum Behufe des Mi-litairs wahrend der Belagerung von Olmütz, in den Adelsstand er-hohen worden.
v. Panhuys.
Im silbernen Schilde oben ein schwarzer Turnierkragen mitdrei Lätzen, und unter demselben drei (2 und 1) schwarze, durch-brochene Rauten oder Wecken, oder, wie Andere annehmen, dreischwarze Rauten, welche wieder mit kleinen silbernen Raulen be-legt sind. Auf dem Schilde steht ein, mit einem von Silber undSchwarz sechsmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher denKopf und Hals eines rechtssehenden, schwarzen Ebers mit rother,ausgeschlagener Zunge und weissem Hauer trägt. Die Helmdeckensind schwarz und silbern. — Abdrucke von Petschaften, Handzeich-nung und handschriftliche Notizen.
Niederlande, früher auch Kurhessen. Altes, niederlän-disches, im Anfange dieses Jahrhunderts auch in Kurhessen bedien-stetes Adelsgeschlecht, welches seit dem 28. August 1814 zur Rit-