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belegt, und links oben von einem sechsstrahligen, silbernen Sternebegleitet ist. 1 und 4 von Blau und Gold quer gelheill mit einemeinwärts gekehrten Kranich von gewechselten Farben, welcher indem erhobenen rechten Fusse eine Kugel hält; 2 und 3 in Silberauf grünem Boden ein grüner Palmbaum, an dessen Stamme dreigoldene Kronen über einander stehen, und 5 (in der Spitze) inBlau ein aufrecht gestellter, goldener Anker. Auf dem Schilde stehteine l'ünfperlige Krone, auf welcher sich drei gekrönte Helme er-heben. Der mittlere Helm trägt ein quer gelegtes, rothes Buch mitgoldenem Schnitte und goldenen Spangen, auf welchem ein rechts-sehender, schwarzer Adler steht, der im Schnabel eine im Gleich-gewichte stehende Wage hält, der rechte Helm den Palmbaum des2. und 3. Feldes, und der linke, zwischen zwei grünen Zweigen,einen aufrecht gestellten, goldenen Merkursstab. Die Decken desmittleren Helmes sind blau und golden, die des rechten blau undsilbern und die des linken blau und golden. Den Schild hüll rechtsein einwärtssehender, goldener, doppelt, geschweifter Löwe, undlinks ein vorwärtssehender, mit Laub bekränzter und umgürteterMann, welcher in der freien Hand eine Keule hält. — Abdrückevon Petschaften und handschriftliche Notizen. — Kalender des K.Reichs-Kammer-Gerichts zu Wetzlar. — v. Ilellbach, II. S. 163:v. Nettelbla, nach Weidlichs zuverläss. Nachrichten von jetzt leben-den Rechtsgelehrten, III. S. 10 etc. — Geneal. Taschenbuch derfrciherrl. Häuser, 1849. S. 295 und 296, und 1857. S. 517 u. 518.
M e k 1 e n b u r g - S c h w e r i n , M e k 1 e n b u r g - S t r e 1 i t z, P r e u s-sen, Oesterreich. Christian v. Netielbladt, Dr. und Professor,Direclor des Ilofgerichts zu Greifswald, Reichs - Kammergerichts-Assessor zu Wetzlar etc., wurde vom Kaiser Franz L, laut Diplomsd. d. Wien, 4. Mai 1762, in den Reichsfreiherrenstand erhoben.Derselbe, geb. 1696, gest. 1775, ein Sohn des k. schwed. Kirchen-raths Caspar Netielbladt zu Stockholm, hatte von dem genanntenKaiser, laut Diploms d. d. Wien, 22. Jan. 1746, den Reichsadel er-halten. Aus der Ehe mit Maria Amalia Lütkemann stammte Frei-herr Carl (I.), gesl. 1818, grossherzogl. meklenhurg. schwerinischerCanzlei-Director, vermählt in erster Ehe mit Wilhelmine Prehn undin zweiter mit der Schwester derselben, Christiane EberhardinePrehn. Aus erster Ehe entspross Freiherr Carl (IL), gest. 1843,grossherzogl. meklenb. Schwerin. Ober-Appellations-Gerichts-Rath,welcher dreimal vermählt war, zuerst mit Luise Földner, verwittw.Kossei, dann mit Caroline v. Stein, gest. 1812, und zuletzt mit