Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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305
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in der Person des Friedrich August Joseph v. Nauendorf, k. k. Oberst-wachtineisters, welcher denselben vom Kaiser Joseph II., 1779, erhielt,in die Familie gekommen, doch fehlen nähere Nachrichten über diegräfliche Linie: dieselbe soll erloschen sein. Nach v. Hefner istdie Familie jetzt im Herzogthum Nassau begütert und hedienstet,und war wegen eines Gutes zu Kendrich, im Amte Eltville, bis 1848wählbar zur Herrenbank.

v. Neger.

Schild durch einen silbernen Querbalken getheill: oben roth,unten schwarz, beide Hälften ohne Bild. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Hehn, welcher zwei ßüflelshörner trägt. Jedes Horn,oben roth, unten schwarz, ist mit einem silbernen Querbalken be-legt, und in der Mündung jedes steckt eine grüne Pfauenfeder. DieIlelmdecken sind roth, schwarz und silbern. Wappenbuch desKönigreichs Bayern, X. 39: v. Neger auf Peilstein. v. Hefner,II. 119 und S. 99: Neger v. Peilnstein (beschreibt das Wappen,wie folgt: von Roth, Silber und Schwarz getheilt. Auf dem [ge-krönten] Helme zwei Hörner in Farben und Figur des Schildes, anden Mundlöchern mit (drei) Pfauenspiegeln besteckt. Decken rechtsroth und silbern, links schwarz und silbern). v. Lang, Supple-ment, S. 125. v. Hellbach, II. S. 160.

Bayern. Aloys Neger, k. bayer. Appellationsgerichts-Rath zuMünchen, wurde vom Könige Maximilian I. Joseph von Bayern, imNovember 1819, in den Adelsstand erhoben, v. Lang hat den Tag,an welchem das Diplom ausgefertigt worden ist, nicht angegeben,v. Ilellbach aber nennt den 4. November, was auffallen muss, daderselbe hinsichtlich der Erhebungen in den bayerischen Adelsstandin der Regel sich allein an v. Lang's Angaben hält.

v. Nettelbladt, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde und einer, zwischen Feld 3 und4 eingepfropften, aus dem Schildcsfusse aufsteigenden Spitze, fünf-feldrig. Im blauen Mittelschilde ein schrägrechter, silberner Balken,welcher mit drei unter einander stehenden, grünen Nesselblätterniv. 20