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weder gekrönt, noch gewulstet ist, ein die Sachsen links kehrender,geschlossener, silberner Adlersllug, dessen vorderer, rechter Flügelmit dem linken Schrägbalken und den Rosen des Schildes belegtist. Die „Declaration" sagt: ein weisser Schild, dadurch eineschwarze Strasse, die Rosen darin roth mit gelben Blitzen. Aufdem Helme die Flügel wie der Schild. Die Helmdecken rolli undsilbern). — v. Gleichenstein, No. 60. — v. Hefner, Lief. 18 oderBd. II. IleftS, Nassauscher Adel, 9 und S. 8: Freiherren v. Nauen-dorf (das linke Horn auf dem Helme ist von Roth, Silber undSchwarz quer gelheilt). — Dresdner Calender zum Gebrauch fürdie Residenz, 1847. S. 173, und 1849. S. 159, auf welcher letzte-ren Seite das Wappen, wie folgt, beschrieben ist: das Wappen istein durch einen schwarzen mit drei Rosen belegten Schrägbalkengetheilter, oben silberner, unten rother Schild, auf dessen ge-kröntem Helme zwei mit dem schwarzen Schrägbalken belegteBüffelshörner erscheinen. Soll nach dieser Beschreibung dasWappen gemalt werden, so dürften die Ober- und Unterlheileder Hörner wohl nicht leicht so tingirt werden, wie dieselben (s.oben) zu lingiren sind. — Was die oben erwähnten Varianten,welche Abdrücke von Petschaften ergeben, anlangt, so sei hier nurbemerkt, dass Einige den Schild von Silber und Roth schräglinksgetheilt mit einem schräglinken Balken zeigen. Ein ganz silbernerSchild und der Adlersllug auf dem Helme, wie Siehmacher ange-geben, findet sich auf den Lackdrücken, welche zur Hand waren,nicht vor. Der Helm kommt aber auch, anstatt gekrönt, gewulstetvor. Bei Erhebung in den Grafenstand (s. unten) ist das Stamm-wappen unverändert beibehalten und auf den Schild nur noch eineneunperjige Krone gesetzt worden. Ein Abdruck vom Petschaftedes k. k. Oberstwachtmeislers Friedrich August Joseph Grafenv. Nauendorf zeigt den Schild von Roth und Silber schrägrechtsgetheilt mit einem schrägrechten, schwarzen Balken, welcher mitdrei fünfblätterigen Rosen belegt ist. Auf der auf dem Schilde ste-henden neunperligen Krone erhebt sich ein gekrönter Helm, wel-cher zwei Büffelshörner, deren Tinctur nicht deutlich ist, trägt. DenSchild umgeben zu beiden Seiten und unten Fahnen und Kriegs-armaturen. — Knauth, S. 540: v. Nawendorff, oder Newndorff. —Val. König, geneal. histor. Beschreibung der v. Nauendorff, 1716.fol. 3 Bogen (liegt dem von demselben Schriftsteller in der Adels-historie [s. oben] gegebenen Artikel zu Grunde). — Gauhe, I. S. 1462und 1463: v. Nauendorff. — Zedier, XXIII. S. 1278—1283. —