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v. Moreau, Freiherren.
Im schwarzen Schilde der Vordertheil eines rechts gekehrten,gekrönten, goldenen Löwen, welcher mit beiden Pranken den gol-denen Griff eines Schwertes hiilt, welches er sich durch den Rachenso slösst, dass das halbe Schwert nach links und etwas nach obenheraussteht. Auf dem Schilde ruht eine siebenperlige Krone, aufwelcher sich ein gekrönter Helm erhebt. Aus demselben wächstder Lövve des Schildes mit dem durch den Rachen gestossenenSchwerte, ganz wie oben angegeben, auf. Die Helmdecken sindschwarz und golden. — Wappenbuch des Königreichs Bayern, X.4 und XII. 25 (beide Abbildungen stimmen mit einander Uberein,auch ergiebt eine dritte in diesem Werke, XV. 35, unter den sog.Berichtigungen sich findende Abbildung mit der Ueberschrift: Frei-herren v. Moreau auf Schwindegg, in Bezug auf das Wappen keineVerschiedenheit). — v. Hefner, II. 47 und S. 47 und 48 (der Löwehält den Griff des Schwertes nur mit der rechten erhobenen Vorder-pranke, während die linke frei herabhängt und stösst das Schwertschrägrechts so durch den Rachen, dass die Spitze am Halse nachlinks und unten heraustritt. Wie v. Hefner angiebt, ist das derFamilie bei Erbebung in den Freiherrenstand ertheilte Wappen dasWappen des alten, abgestorbenen, bayerischen Rittergeschlechtes derTaufkircher v. Taufkirchen).
Bayern. Elise Moreau, geborene Haussmann, Wittwe des k.bayer. Commissärs Marcus Moreau, wurde vom Könige Maximilian I.Joseph von Bayern, 31. Juli 1824, mit ihren beiden Söhnen, Jo-hann und Friedrich Moreau, in den Freiherrenstand des KönigreichsBayern, und zwar (s. oben) mit Verleihung des Wappens der er-loschenen Taufkircher v. Taufkirchen, erhoben.
Mory v. Ballenfeld., Ritter.
Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein einwärts gekehrter, gol-dener Greif; 2 und 3 in Silber drei schräglinks unter einander ge-stellte, rothe Ballen (Kugeln). Auf dem Schilde stehen zwei ge-krönte Helme. Aus dem rechten Helme wächst der Greif des 1.und 4. Feldes auf, und der linke trägt einen die Sachsen einwärtskehrenden, geschlossenen, rothen Adlersflug, dessen vorderer, linker