Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
Seite
276
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v. Maillot de la Treille, Freiherren.

Im silbernen Schilde ein aus den unteren Seitenrändern desSchildes Iiis zu dem Schildeshaupte aufsteigender, blauer Sparren,welcher von drei (2 und 1) goldenen Hingen begleitet ist. ZweiHinge stehen oben neben dem Sparren, der eine rechts, der anderelinks, und der dritte unten zwischen dem Sparren. Auf dem Schilderuht eine siebenperlige Krone und auf dieser ein, mit einem vonBlau und Silber fünfmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, derüber dem Wulste auch mit einer goldenen Krone gekrönt ist,aus welcher letzteren ein rechtssehender, gekrönter, von Gold undSchwarz quer gelheilter Löwe mit rother, ausgeschlagener Zungeund hoch aufgeschlagenem, ebenfalls von Gold und Schwarz quergetheillem Schweife aufwächst, der mit beiden Vorderprankeneinen goldenen Ring, wie die im Schilde, hält. Die Hehndeckensind auf beiden Seiten oben blau und silbern und unten schwarzund golden. Wappenbuch des Königreichs Bayern, X. 60.v. Hefner, II. 46 und S. 47 (der aufwachsende Löwe auf dem Helme,welcher nur einfach gekrönt und nicht gewulstet und gekrönt ist,ist doppelt geschweift, und die Helmdecken sind rechts blau undsilbern, links schwarz und golden). Bei Erhebung in den Frei-herrenstand ist das adelige Stammwappen nach Allem nur mit derfreiherrlichen Krone vermehrt und sonst unverändert beibehaltenworden, doch ergiebt die bekannte Abbildung des Stammwappens,Wappenbuch des Königreichs Bayern, VII. 6: v. Maillot de la Treille,einige Verschiedenheiten von dem freiherrlichen Wappen im ge-nannten Werke. Der Sparren im Schilde reicht nämlich nicht bisan das Schildeshaupt, sondern nur bis zur Schildesmitte, die zweioberen Hinge aber stehen, wie oben angegeben, neben einander amSchildeshaupte, d. h. hoch über dem Sparren, der Wulst auf demIlelme ist von Silber und Blau siebenmal gewunden, und die Helm-deckcn sind rechts und links oben silbern und blau und untenschwarz und golden.

Bayern. Xicolaus Hubert v. Maillot de la Treille, k. bayer.Staatsminister, Minister der Armee etc., wurde vom Könige Ludwig vonBayern, 8. Januar 1830, in den Freiherrenstand des KönigreichsBayern erhoben. Die Einverleibung der Familie als Adelsfamiliein die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern ist wohl bald nachdem Jahre 1S20 erfolgt, da v. Lang, dessen Supplement in letzte-rem Jahre erschien, die Familie nicht erwähnt, in dem 1824 er-