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4 (1857)
Entstehung
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der Hand der Familie, welcher auch noch 1717 Hohen-Roda (imKreise Delitzsch) zustand. Gaulle (1740) sagt, dass das GeschlechtSchloss und Rittergui GörlsdortI (im Kreise Luckau der ProvinzBrandenburg) besitze, was nur, da ja auch nach seinen Angabender Mannsstamm früher (s. unten) erloschen war, vom weiblichenStamme gelten könnte, sich aber nicht nachweisen lässt. Dasoben genannte Mark-Brandenburg. Gut Gross-Schauen besass um dieMitte des 16. Jahrhunderts Hans Heinrich v. Luckowien, von wel-chem Georg (I.), gest. 1595, stammte, der, früher k. franzüs. Ritt-meister, sich später ins Meissnische gewendet und Döbernitz ge-kauft hatte. Von dem zweiten Sohne desselben, Georg (II.), gest.1624, Herrn auf Döbernitz und Miltitz, kursächs. Rathe und Hof-meister, wie auch Amtshauptmanne zu Rochlitz, entspross HeinrichAbraham (die Angaben Gauhe's sind falsch), und von Letzteremstammten drei Söhne, Cornel, Georg Heinrich und Nicol Ernstv. Luckowien. Georg Heinrich, der zweite Sohn des HeinrichAbraham, Herr auf Göhlitzsch, Rausslitz und Ottenbach, war zuerstder Prinzen von Sachsen-Merseburg Hofmeister, dann kursächs.Appellationsralh, wie auch fürstl. Sachsen-Merseburg. Geh. Rath und,Kammerdirector und zuletzt, seit 1690, fürstl. anhaltscher Geh. Rathzu Zerbst. Derselbe war zweimal vermählt, starb aber 1700 ohneNachkommenschaft. Nicol Ernst, der jüngere Sohn des HeinrichAbraham, hatte nur zwei Töchter, von welchen Johanna Sihylla sichmit Friedrich Christian v. Heynitz vermählte. Der ältere Sohn desDans Abraham, Cornel v. Luckowien, Herr auf Gürlsdorff, Döber-nitz und Hohen-Roda, war kursächs. Ober-Steuer-Einnehmer, sowie Landeshauptmann in der Niederlausitz, und hatte sich mit MariaSihylla v. Miltitz vermählt, aus welcher Ehe neben zwei Töchtern,von denen die eine jung starb, die andere aber, Anna Juliana,gest. 1708, in erster Ehe mit Christoph Ilaubold v. Houwald, inzweiter mit Johann Daniel v. Koserilz vermählt war, ein Sohn,Georg Dietrich, stammte, welcher schon 1694 auf der UniversitätHalle starb. So beschloss denn später, 1717, Cornel v. Luckowienden Stamm seines alten, in Sachsen so angesehenen Geschlechtes.

v. Ludewig (Diplom vom 11. April 1719).

Schild der Länge nach und in der linken Hälfte quer getheilt,dreifeldrig: 1 (rechts) in Blau ein Springbrunnen, dessen Becken