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4 (1857)
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sein scheinen. Beled v. Loss zog 1413 mit dem Erzbischofe zuGran auf das Coneil nach Coslnilz, und Daniel v. L., Herr aufHainbach, des Fürstenthums Glogau Landesältesler, lebte zu Aus-gange des 15. Jahrhunderts. Nach Anfang des 16. Jahrhundertsblühte eine Linie der Familie auf dem Bittersitze Nieder-Polkwitzund gab später die Nebenlinien Dammer und Osten ab. Ueberdas Haus Hermsdorf liefert Sinapius und nach ihm Gauhe etc. meh-rere genealogische Notizen. Der Freiherrenstand kam in die Fa-milie in der Person des Georg Wilhelm v. Loos, k. preuss. wirkl.Kammerherrn, welcher vom Konige Friedrich II. von Preussen,6. Sept. 1646, in den preuss. Freiherrenstand erhohen wurde. Dasbei dieser Erhebung verliehene Wappen (Wappenbuch der Preuss.Monarchie, II. 47) war folgendes: im goldenen Schilde ein vor-wärts gekehrter, schwarzer Btiffelskopf. Auf dem Schilde steht einel'ünfperlige Krone, auf welcher sich ein gekrönter Helm erhebt,welcher zwei schräg auswärts gestellte, von Roth und Silber schräggestreifte und mit sieben Pfauenfedern besteckte Stäbe (Schafte)trägt, zwischen welchen ein aus sechszehn wechselsweise silbernenund rothen Rosen gewundener Kranz, in der Mitte mit dem Büf-felskopfe des Schildes, schwebt. Die Helmdecken sind schwarz undgolden, und den Schild halten zwei auf grünem Boden stehende,auswärlssehende, golden gekrönte und bewehrte, schwarze Adler.Die freiherrliche Linie und wohl der ganze Stamm ist 1780 mitSophie Therese verw. Freifrau v. Loos, geb. v. Gutmulhs, erloschen,und auch die in Folge des Testaments der Letzteren entstandeneVereinigung des Namens und Wappens der Freiherren v. Loos mitdem Namen und Wappen der Freiherren v. Canitz hat nur bis 1823(s. S. 62 und 63 den Artikel: v. Canitz und Loos, Freiherren) be-standen.

y. Lossa, Edle und Ritter.

Schild durch einen schrägrechten, silbernen Balken getheill:rechts (unten) in Roth ein rechts gekehrter, doppelt geflügelter,goldener Greif mit untergeschlagenem Schweife und rother, ausschla-gender Zunge, welcher in den Vorderklauen eine silberne, obenausgeschnittene, gebogene Stange vor sich hält; links (oben) inGrün zwei schrägrechts unter einander stehende, sechsstrahlige, sil-