Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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Leuzendorffer v. Leuzendorff (Leuzendorf) , Ritter.

Scliild geviert: 1 und 4 in Roth ein einwärts gekehrter, ge-krönter, doppelt geschweifter, goldener Löwe; 2 und 3 in Gold eineinwärts aufwachsender, schwarzer Hund mit goldenem, beringtemHalsbande. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme. Derrechte Ilehn trägt den aufwachsenden Hund des 2. und 3. Feldes,und aus dem linken Helme wächst der Löwe des 1. und 4. Feldesauf. Die Decken des rechten Helmes sind schwarz und goldenund die des linken roth und golden. Handzeichnuhg und hand-schriftliche Notizen.. Megerle v. Miihlfeld, S. 127. Schmutz,II. S. 418. v. Hellbach, II. S. 36.

Oesterreich. Maximilian Carl Leuzendorffer v. Leuzendorff,Herr der Herrschaft Weitenstein (Weiterslein) in Steiermark, erhieltvom Kaiser Franzi, von Oesterreich, 15. Juni 1807, die Bestäti-gung des ihm und seiner Familie zustehenden alten Ritterstandes. Die Familie v. Leuzendorff ist ein altes steiermärkisches Adels-geschlecht, welches schon vom Kaiser Ferdinand IL, 1. März 1624,grosse Freiheiten und Vorrechte erlangt hat. Nach dem Militair-Schematismus des österreichischen Raiserthums haben Sprossen desGeschlechts mehrfach in der k. k. Armee gestanden. Die neuerenJahrgänge führen drei dieser Sprossen auf und schreiben den Namender Familie: v. Leuzendorf, Ritler.

v. der Leyen, Freiherren.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im rolhen Mittelschilde drei(2 und 1) schwarze Würfel. 1 und 4 quer getheilt: oben in Blaudrei neben einander stehende, sechsstrahlige, goldene Sterne; untenin Silber auf grünem Hügel ein rechts gekehrter Kranich von na-türlicher Farbe, welcher in der aufgehobenen, linken Kralle einenweissen Stein hält; 2 und 3 in Gold ein freistehender, schwarzerBerg. Auf dem Schilde steht ein mit vier schrägrechten Schnürenvon Perlen überzogener Kronenreif, auf welchem sich zwei mit ebensolchen Kronenreifen gekrönte Helme erheben. Der rechte Hehnträgt drei Slraussenfedern, blau, silbern, blau, und der linke einenoffenen, schwarzen Adlersflug. Die Decken des rechten Helmes sindblau und silbern, die des linken schwarz und golden, und deniv. 17