239
bern. — Handzeichnnng lind handschriftliche Notizen. — Megerlev. Muhlleid, Ergänzungsband, S. 167. — v. Hellbach, 1. S. 713.
Oesterreich. Die Gebrüder Caspar und Joseph Kümmerer,hinterlassene Söhne des k. k. Hauptmanns Kümmerer, wurden vonder Kaiserin Königin Maria Theresia, 25. Juni 1773, mit dem Prä-dicale: v. Kummersperg, in den erhländisch-österreichischen Rilter-stand erhohen.
Kunsch (Kuntsch, Kunschig) v. Breitenwald.
Schild mit breitem SehihlesfuSse. Im blauen Schilde ein rechtsgekehrter, den Kopl und geöffneten Schnabel nach oben wendender,weisser Kranich, welcher in der aufgehobenen, rechten Klaue einenStein hält. Der Schildesfuss ist von Silber und Roth in zwei Rei-hen, jede zu drei Fehlern, geschacht, und jedes Ftld ist mit einerfitnfblätterigen Rose von gewechselten Farben belegt. Auf demSchilde steht ein, mit einem von Silber, Blau, Silber, Blau, Rothund Silber gewundenen Wulste bedeckter Hehn, welcher den Kra-nich des Schildes zwischen einem offenen Adlersfluge trägt, dessenrechter, silberner Flügel mit drei rothen, der linke rothe aber mitdrei weissen, unter einander stehenden, fünfblätterigen Rosen belegtist. Die Decken des rechten Helmes sind roth und silbern, diedes linken blau und silbern. — Wappenbuch der Preuss. Monar-chie, III. 77. — IN. Preuss. Adelslexicon, V. S. 295: Kunschig v. B.— Freiherr v. Ledebur, I. S. 491: Kunsch, Kunschig v. R.
Preussen. Elias Kuntsch wurde vom Kaiser Rudolph II.,1596, mit dem Prädicate: v. Breilenwald, in den Adelsstand erhohen.Derselbe starb, 12. März 1623, zu Oppeln, und ein Nachkommedesselben, Carl Emil K. v. R. aus Groningen, Halberstädtischer Re-gierungsralh, erhielt vom Könige Friedrich I. von Preussen, 12. Mai1761, ein Anerkennungsdiplom des ihm zustehenden Adels.
v. Labes, Freiherren.
Schild golden eingefasst und geviert, mit Mittelschilde. Imgolden eiugelässten rothen Mittelschilde eine silberne Lilie. 1 in