Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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und wurde Truchsess, der zweite war Herr zu Arnstedt, und derdrille, kursächs. Oher-Forstmeister, Herr zu Friedeburg. So ent-standen aus dem Hause Arnstedt späler die Häuser Arnstedt undFriedeburg. Aus letzterem Hause stammte Heinrich Gottlieb v. Kö-nitz ein Sohn des Heinrich Johann v. K., Herrn auf Friedeburg welcher in k. preuss. Diensten 1781 zum Obersten stieg und1 786 Regimentschef wurde, doch noch in demselben Jahre als Ge-neralmajor den Abschied nahm. Noch in neuerer Zeit, seit 1836,hat ein Zweig dieser Familie das Gut Vehra im Kreise Weissenseebesessen. Die hier besprochene Familie, so wie die im vor-stehenden Artikel abgehandelte Familie v. Könitz muss übrigens mitdem uckerniärkischen Adelsgeschlechle v. Kenitz, welches auch einganz anderes Wappen, nämlich auf grünem Roden einen grünenRaum, vor welchem ein Hirsch nach der rechten Seite läuft, führt,nicht, wie mehrfach geschehen ist, verwechselt werden. Zu dieserFamilie v. Kenitz gehörte Christian Ludwig v. Kenitz (wie derselbesich stets geschrieben hat), welcher in k. preuss. Militairdienslen1790 zum Generallieutenant stieg und 1793 den Abschied nahm.Ein v. Kenitz war 1806 Dolizei-lnspector zu Hirschberg.

v. Koppele (Köppelle), auch Freiherren.

Schild quer gelheilt: oben in Silber ein auf der Mitte derTheilungslinie mit der linken Kralle stehender, die rechte Kralleaufhebender, rechts gekehrter Hahn von natürlicher Farbe, untenin Roth zwei neben einander stehende, filnlblätterige, weisse Rosen.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher den Hahn desSchildes zwischen zwei von Silber und Roth mit gewechselten Far-ben quer getheillen Rüffelshörnern trägt. In der Mündung jedesIlornes stecken drei Straussenfedern, welche im rechten Hörne rolh,silbern, rolh, im linken silbern, rolh, silbern, sind. Die Helmdeckensind roth und silbern. Wappenbuch des Königreichs Rayern,VI. 62: v. Köppelle. Das Wappen der freiherrlichen Linie gleichtganz dem adeligen Wappen. Wappenb. d. Königr. Rayern, III.42: Freiherren v. Köppele (die Rosen sind sechsblällerig). v. Hef-ner, II. 41 und S. 43: Freiherren v. Köppele (die Rosen sind vier-blätterig und die Straussenfedern in beiden Hörnern rolh, silbern,roth. Den Hahn giebt v. Hefner als Anspielung auf den Namen: