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drei Straussenfedern, schwarz, silbern, schwarz, trügt. Die Ilelm-decken sind rechts blau und golden, links rolli und silbern. — Ab-drücke von Petschaften. — Wappenb. d. Preuss. Monarchie, III. 43.
Neueres, nach dem Stammwappen der Familie (Svea RikesWapnbook, 43. n. 1264) verändertes Wappen. Schild mit Schildes-haupte. Im goldenen Schildeshaupte ein quer liegender, mit demHarte nach der rechten Seite gekehrter, silberner Schlüssel und imblauen Schilde ein nach der rechten Seite laufendes weisses Pferd.Auf dem Schilde steht ein mit einem von Blau, Gold, Blau, Silber,Blau gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher einen offenenAdlersflug trägt, zwischen dessen von Gold und Blau mit gewech-selten Farben quer getheilten Flügeln ein sechsstrahliger, goldenerStern schwebt. Die Helmdecken sind blau und golden. — N. Preuss.Adelslex., 11. S. 358 und 359, und VI. S. 54 und 55. — Freiherrv. Ledebur, I. S. 336 (giebt als Jahr des Adelsdiploms 1820 an).
Preussen. Carl Friedrich Ludwig Meinen, k. preuss. Re-gierungsrath, wurde vom Könige von Preussen, 1819, wegen seinerdem Staate und insbesondere dem Fürsten Blücher v. Wahlstadtbewiesenen treuen Dienste und Anhänglichkeit, mit dem oben be-schriebenen Wappen, in den Adelstand des Königreichs Preussenerhohen, erhielt aber später auf sein Gesuch die Erlaubniss, dasalte Familienwappen mit gewünschter Aenderung (s. die Beschreibung)d. h. dass der aus dem fürstl. Blücher'schen Wappen entnommeneSchlüssel in das leere obere Feld des Stammwappens gesetzt würde,annehmen und führen zu dürfen. Derselbe stammte aus einer ur-sprünglich schwedischen Adelsfamilie, in welche der Adel vom Kö-nige Carl XI. von Schweden gekommen war, welcher letzterer16. Febr. 1690, die beiden Brüder, Peter Hein, Assessor im Vor-mundschafts- und Adels-Gerichte, und Martin Hein, mit dem Namen:v. Heinen, in den Adelsland des Königreichs Schweden erhob. DieFamilie v. Meinen, welche 1697 in das Ritterhaus zu Stockholmeingeführt wurde, zog später nach Holland, wo mehrere Gliederderselben als Officiere bei der Marine und Admiralität dienten, undzwei spätere Sprossen des Geschlechts, Albert Johann und JohannUlrich, wurden Kaufleute und Banquiers in Amsterdam und ge-brauchten d en Adel nicht mehr. Von Albert Johann stammte Jo-hann Heinrich, welcher im letzten Decennium des 18. Jahrhundertsin Lingen an der holländischen Grenze Kriegs- und Domainenralhwar, und von Letzterem entspross der obenangeführte Carl Fried-rich Ludwig v. Heineu. Der Genannte erwarb in Schlesien in den