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Gulat v. Wellenburg, Ritter.
Schild geviert: 1 und 4 in Roth zwei aus den beiden Unter-ecken des Feldes hervorkommende, weisse Wolken, aus deren jedereine Hand von natürlicher Farbe, welche ein Schwert halt, hervor-tritt. Die Hände sind gegen einander gekehrt, die Schwerter kreu-zen sich, und um letztere zieht sich ein oben offener, grüner Lor-beerkranz; 2 und 3 in Silber ein rechtsgekehrter, gekrönter, doppeltgeschweifter, rother Löwe. Auf dem Schilde stehen zwei gekrönteHelme. Der rechte Helm trägt die Wolken, Hände, Schwerter undden Kranz des I. und 4. Feldes, und der linke Helm den Löwendes 2. und 3. Feldes. Die Helmdecken sind roth und silbern.Der Löwe des 2. und 3. Feldes lind der linke Helm ergehen dasStammwappen; Feld 1 und 4 und rechter Helm sind hei Erhebungin den Ritterstand hinzugekommen. — Handzeichnung und hand-schriftliche Notizen. — Megerle v. Mühlfeld, S. 116. — v. Döll-bach, I. S. 478.
Oesterreich, Baden. Daniel v. Gulat, grossherzogl. badi-scher Staatsrath, früher k. k. Regierungsrath, wurde vom KaiserFranz 1. von Oesterreich, 18. März 1816, wegen der, während sei-ner österreichischen Dienstleistung erworbenen Verdienste, mit demPrädicate: v. Wellonburg, in den erbländisch- österreichischen Rit-terstand erhoben. Derselbe hatte, wie Megerle v. Mühlfeld, Ergän-zungsband, S. 306, und v. Döllbach a. a. 0. angehen, vom Kai-ser Franz II., 1800, als Oberamtsrath zu Ortenau, den Adelstanderlangt.
Gumbrich v. Gumbrecht.
Schild golden eingefassl und der Länge nach getheilt: rechtsin Grün eine silberne Lilie; links in Silber ein an die Theilungs-linie angeschlossener, golden bewehrter, halber, schwarzer Adler.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, dessen Flügel vonSchwarz und Silber mit gewechselten Farben quer getheilt sind.Die Helmdecken sind roth und silbern. — Wappenbuch d. Preuss.Monarchie, III. 35. — v. Hellbach, I. S. 478. — N. Preuss. Adels-lexic., I. S. 40, IL S. 303, und V. S. 200 und 201. — Freiherrv. Ledebur, I. S. 299.