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Sorg, wurde vom Könige Maximilian 1. Joseph von Bayern, 29. Sept.IS18, in den Freilierrenstand des Königreichs Bayern erhoben.
v. Günther (in Bayern, Diplom vom Jahre 1779).
Schild gevierl: I und 4 in Gold ein rechts gekehrter, schwar-zer Löwe; 2 und 3 in Silber ein blauer in das Feldeshaupt nichtreichender Sparren, welcher oben von zwei neben einander stehen-den, blauen Lilien, und unten von einem sechsstrahligen, blauenSterne beseitet ist (Stammwappen). Auf dem Schilde steht ein ge-krönter Helm, aus welchem, zwischen einem offenen Adlersfluge,dessen rechter Flügel von Gold und Schwarz, und der linke vonSilber und Blau quergetheilt ist, der Löwe des l. und 4. Feldes,und zwar mit einem auf dem Kopfe desselben stehenden, sechs-strahligen, blauen Sterne, aufwächst. Die llelmdecken sind rechtsschwarz und golden, links blau und silbern. — Wappenbuch desKönigreichs Bayern, V. 81. — v. Hefner, IL 92 und S. 80. —v. Lang, S. 301 und 362. — v. Hellbach, 1. S. 477.
Bayern. Friedrich Caspar Günther, kurpfälz. Geh. Regie-rungs- und Ober-Appellations-Rath, zweiter Archivar zu ManheimeLc., später kurpfälz. Geh. Rath und Kreisgesandter zu Frankfurt,welcher mit dem Grafen v. Törring als Legationsrath zu dein Frie-denscongresse nach Teschen abgeordnet war, erhielt, 13. April 1779,ein Adelsdiplom. v. Lang hat Näheres Uber dieses Diplom nichtangegeben, doch nimmt v. Hellbach an, dass dasselbe vom Kurfür-sten Carl Theodor von der Pfalz ertheilt worden sei: eine Annahme,welche nicht gewiss ist, da nach dem Angeführten auch leicht einekaiserliche Erhebung in den Reichsadelstand zu denken ist. Ausder Adelsmatrikel des Königreichs Bayern führt v. Lang die Söhnedes Friedrich Caspar v. G., die beiden Brüder Carl Theodor v. G.,geb. 1770, k. bayer. Kreisrath des Oberdonaukreises, und FranzCarl Joseph v. G., geb. 1771, Stadtpfarrer zu Spalt, so wie desverstorbenen Bruders desselben, des Friedrich Christian v. G., Sohn,Friedrich Joseph v. G., geb. 1789, an.