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v. Globig.
Im silbernen Schilde auf grünem Hoden drei neben einanderstehende Schilfkolhen von natürlicher Farbe. Die miltlere, geradeaufwärts stehende Kolbe hat unten auf jeder Seite ein Dlalt, dierechte und linke aber, welche sich auswärts kehren, nur ein IJIaltund zwar an der äusseren Seite. Auf dein Schilde steht ein, miteinem von Silber und Schwarz siebenmal gewundenen Wulste be-deckter Helm, welcher sieben Schilfblätter trägt, von welchen dreisich rechts, vier links kehren. Die Helmdecken sind schwarz undsilbern. — Abdrücke von Petschaften. — Abbildung im Kalenderdes k. und Reichs-Kammergerichts zu Wetzlar, mit der-Unterschrift:Hanns Ernst v. Globig von Sr. Kurf. Durchlaucht zu Sachsen etc.präsentirter Assessor, juravit 5. Mai 1789. — Da Abbildungen die-ses Wappens, so alt und angesehen die Familie auch ist, in dergewöhnlich bekannten Literatur der Heraldik nicht vorkommen, sosei erwähnt, dass die Angabe des Dresdner Kalenders z. Gebr. f.d. Residenz, 184S, S. 159, in Folge welcher das Wappen in Silberdrei goldene Kornähren und auf dem Helme einen Hahnfederbuschzeigen soll, unrichtig ist. — Angeli, mark. Chronik, S. 132. —Gauhe, 1. S. 661: v. Gloliick. — v. Uechtritz, Diplom. Nachrichten,II. S. 50—57, Nachrichten aus dem Kirchenbuche zu Grosswig von1595 —1776. — v. Ilellbach, I. S. 434 und 435. — Freih. v. Le-debur, I. S. 264 und 265.
Sachsen, Preussen. Altes, sächsisches, aus dem ehemaligenKurkreise stammendes Adelsgeschlecht, dessen gleichnamiges Stamm-haus, welches schon in früher Zeit an die Landesherrschaft kam, imjetzigen Kreise Wittenberg der Provinz Sachsen liegt, und welchessich später namentlich aus dem Hause Grosswig bei Schmiedeberg weitausgebreitet, und, wie im früheren Kurkreise, so auch im Erzgebirgeund Meissnischen bedeutenden Grundbesitz erlangt hat. Conradv. Globig (Globek) kommt 1292 als Zeuge urkundlich vor; Ruprechtv. G. wird von Angeli 1323 als Zeuge in einer Belehnung der Her-zoge Rudolph und Wenccslaus zu Sachsen von der Aebtissin zuQuedlinburg, wegen der in der Mark Brandenburg gelegenen StadtNauen, genannt, und Andreas und Cuno treten 1390 in einer Ver-zichtsurkunde auf. Zahlreiche Sprossen des Geschlechts haben siebfrüher den kursächs. und später den k. sächs. Staatsdiensten ge-widmet, und sind, wie in diesen, so auch in Hol- und Militairdien-sten zu grossem Ansehen gelangt, auch ist durch Vermählung der
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