Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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v. Ftiljod, Ritter.

Schild gevierl: I in Silber ein schwarzer Doppeladler; 2 und 3in Blau zwei schrägrechte, silberne Balken, und 4 in Silber ein ein-wärts springender, schwarzer Windhund. Auf dem Schilde stehenzwei gekrönte Helme. Der rechte Helm trügt einen offenen, schwar-zen Adlersflug, und der linke zwei von Silber und Blau mit ge-wechselten Farben quer gelheilte ßilffelshörner. Die Decken beiderHelme sind blau und silbern. Handzeichnung und handschrift-liche .Notizen. Megerle v. Mühlfeld, S. III. v. tlellbach, 1.S. 394.

Oesterreich. Claudius Ftiljod, Hofrath der k. k. Hofkam-mer, wurde vom Kaiser Franz I. von Oesterreich, 16. Juni 1817,in den erbliindisch-üslerreichischen Bitterstand erhoben.

Fürer v. Haimendorf?.

Stammwappen, welches noch jetzt von der jüngeren Linie desGeschlechts geführt wird. Schild der Länge nach gctheilt: rechtsin Roth eine an die Theilungslinie angeschlossene, halbe, silberneLilie; links in Silber ein ebenfalls an die Theilungslinie angeschlos-senes, halbes, rothes Bad, von welchem fünf Speichen zu sehensind. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem derHals und Kopf eines rechtssehenden, schwarzen Adlers zwischeneinem offenen Adlerstluge aufwächst. Der rechte Flügel des Flugesist von Silber und Roth, der linke von Roth und Silber der Längenach getheilt, und jeder Flügel ist mit der halben Lilie und demhalben Bade des Schildes belegt, und zwar so, dass die Lilie ein-,die Bäder auswärts stehen. Die Ilelmdecken sind roth und silbern. Abdrücke von Petschaften. Wappenbuch des Könige. Bayern,V. 50. v. Hefner, II. 88 und S. 78 (vom Bade sind drei Spei-chen zu sehen). Siehmacher, I. 205: Die Führer, iNiirnbergischeadelige Patrieier (das halbe Bad mit drei Speichen steht in derrechten, die Lilie in der linken Schildeshälfte, der Helm ist gewul-stet, und der Adlershals und Kopf links gekehrt. Doch stimmt,was die Stellung des Bades und der Lilie anlangt, die Abbildungmit derDeclaration" nicht überein, denn die letztere beschreihtdas Wappen l'olgendermassen: der Vordertheil am Schilde roth, die