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erbentochter Wilhelmine Marie Natalie Freiin v. Günderrode ver-mählte und durch diese Vermählung Aufnahme in die altadeligeGanerbschaft des Hauses Alten-Limpurg zu Frankfurt a. M. fand,jedoch ohne Nachkommen starb.
Fallot v. Gemeiner.
Schild geviert mit Mittelschilde. Mittelschild von Schwarz undSilber der Länge nach getheilt mit einem, auf einem grünen Drei-berge stehenden, vorwärtssehenden Manne, welcher in der Rechtenein silbernes Hammereisen, und in der Linken einen grünen Eichen-zweig, oben mit drei goldenen Eicheln und unten mit zwei Blatternhält. Die Kleidung des Mannes, mit Einschluss des Hutes, zeigt diegewechselten Farben des Mittelschildes, rechts Silber, links schwarz.1 und 4 in Roth ein aufrecht gestelltes Hammereisen; 2 und 3 inBlau ein Eichenzweig. Hammereisen und Eichenzvveige im Haupt-schilde sind ganz so, wie im Mittelschilde. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, aus welchem der Mann des Mitlelschildes mitHammereisen und Eichenzweig, zwischen zwei Büffelshörnern, auf-wächst. Das rechte Horn ist von Blau und Roth, das linke vonSchwarz und Silber quer getheilt, und aus der Mündung jedes Bor-nes hängt ein Fähnchen herab. Das Fähnchen rechts ist quer vonSilber und Schwarz, das Fähnchen links von Roth und Blau ge-theilt. Die Hehndecken sind blau und roth. — Wappenbuch desKönigr. Bayern, X. 20. — v. Hefner, II. 86 und S. 76: Fallotv. Gemeiner auf St. Mariakirchen, Furth und Sattlern.
Bayern. Ernst Fallot, Grosshändler zu Regensburg, wurdevom Könige Maximilian I. Joseph von Bayern, 15. Aug. 1822, mitdem Namen und dem Wappen der ausgestorbenen Familie v. Ge-meiner in den Adelstand erhoben. Die Familie v. Gemeiner war,wie v. Lang, S. 348, angiebt, ein oberpfälzisches Adelsgeschlecht,welches im 30jährigen Kriege die Oberpfalz und die ihm in der-selben zustehenden Landsassen-Güter Bernau, Ritzmansdorf, Schön-stein und Wetzelsberg verlassen musste und sich nach Regensburgwendete. Dasselbe erhielt vom Könige Maximilian I. Joseph vonBayern, 1. Sept. 1813, in der Person des Johann Gottfried v. Ge-meiner, geb. 1750, Herrn auf St. Maria-Kirchen, Furth und Löwen-hof zu Sendling, herzogl. Sachsen-Weimarischen und Eisenachischen