Druckschrift 
4 (1857)
Entstehung
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linken blau und silbern. v. Hefner, 18. Lief, oder Bd. II. lieft 8,Adel des Herzogtliums Nassau, 6 und S. 6: Freih. Esch v. Langen-wiesen, und Tyroff, I. 181: F.-IIn. v. Esch zu Langenwiesen.Siebenkees, I. 1. S. 355. Siebmacher, V. Zusatz, 4: F.-H. v. Esch(die halben Lilien in der unteren Schildeshälfte sehen wie gestürzteTulpen, oder, wie Einige meinen, wie Eisenhütchen aus. Die Ilelm-decken sind auf beiden Seiten rolh, golden, blau, silbern). Hau-stein, I. S. 158. Freih. v. Krohne, I. S. 283 u. 284. v. Hell-bach, 1. S. 340. N. Preuss. Adelslex., II. S. 143 (beschreibtdas Wappen, wie folgt: im gespaltenen Schilde dreizehn Eisenhüt-chen, fünf, vier und drei (also 12) und unter denselben einen hal-ben, nach der linken Seile aufspringenden Löwen eine Angabe,die noeb mehrfach unrichtig ist, denn der Schild ist nicht gespalten,sondern gctheilt, der aufwachsende Löwe findet sich nicht in derunteren, sondern in der oberen Schildeshälfte, sieht nicht links, son-dern rechts etc.). Freih. v. Ledebur, I. S. 208 (nimmt ebenfallsnicht halbe Lilien, sondern Eisenhütchen an, denn die Beschreibungdes Schildes lautet: Quer getheilt, oben im goldenen Felde ein bal-lier, rother Löwe, unten im blauen Felde Eisenhütlein).

Herzogtlmm Nassau. Alles, niederrheinisches Adelsgeschlecht,als dessen Stammsitz das Gut Esch im jetzigen Kreise Williich, Beg.-Bez. Trier, angenommen wird, welches aber ausser dem genanntenSitze in dem erwähnten Kreise schon im Anfange des 16. Jahrhun-derts mit Dreys, Gladbach und Luxem begütert war, und am 16. Mai1679 den Freiherrenstand erhielt. Die Familie ist von anderen,ebenfalls aus dem Trier'schen stammenden, gleichnamigen Adels-familien, welche auch ganz andere Wappen führen, wohl zu unter-scheiden, was früher mehrfach nicht geschehen, jetzt aber leichtist, da Freih. v. Ledebur (a. a. 0.) die bereits gegen Ende des13. Jahrhunderts erloschenen Dynasten v. Esch, die hier in Redestehende freiherrliche Familie v. Esch, die v. Esch zu Bitburg unddie v. E. zu Ober-Esch im Kreise Saarlouis sehr genau von einan-der unterschieden hat. Die alten Dynasten v. Esch, deren Stamm-sitz der jetzige Marktflecken Kaisersesch auf der Heerstrasse vonCoblenz nach Trier im Kreise Cochem war, führten im Schilde dreioder mehrere Querbalken. Das Wappen derer v. Esch zu Bitburgzeigte im rothen, mit Kreuzchen bestreuten Schilde drei Jacobs-muscheln, und das derer v. Esch zu Oberesch ebenfalls im rothenSchilde zwei mit drei oder zwei goldenen Kugeln belegte silberneQuerbalken.