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4 (1857)
Entstehung
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zu Iliklesheim erlheilten Diplome als Zeugen vor. Aus diesem zei-tigen Vorkommen der Familie in Niedersachsen ist auch leicht er-klärlich, dass Gauhe (a. a. 0.) daran denken konnte, dass die Fa-milie vielleicht anfangs in Eimbeck, der ersten Stadt des Fürsten-thums Grubenhagen, gewohnt und von derselben den Namen an-genommen habe, doch ist darüber nichts zu ermitteln. Die sichvorfindenden zuverlässigen Nachrichten über das Vorkommen desGeschlechts betreffen dasselbe nur in der Altmark, in welcher dieFamilie schon im 14. Jahrhundert begütert war. Das bereits sehrlange Zeit wüste liegende Schloss Eimbeck hei Rogätz im KreiseWolmirstedt kommt 1363 als Familien-Besitzthum vor, und die Gü-ter Holzhausen und Schernebeck im Kreise Stendal standen schon1375, Arnebürg aber in demselben Kreise 1384 dem Geschlechtezu. In den nächsten Jahrhunderten wechselte der Güterbesitz dernamentlich in den Häusern Bretsch und Primern (beide im KreiseOsterburg) blühenden Familie mehrfach. Die genannten beidenHäuser verschmolzen später in eins, als Christoph Daniel v. Eim-beck, Herr auf Bretsch, gest. 1684, sich mit Elisabeth v. Eimbeck,Erbtochter des Balthasar Veit v. Eimbeck, Herrn auf Primern, ver-mählte. Aus diesem Doppelhause stammte zuletzt Thomas Valentinv. Eimbeck, gest. 7. Febr. 1754 zu Troppau, k. preuss. Major undHerr auf Primern, Bretsch, Dewitz und Driisedow, vermählt mitCharlotte Clara Elisabeth v. d. Schulenburg. Der aus dieser Eheentsprossene einzige Sohn, Levin Gustav Werner v. Eimbeck, starb1758, 15 Jahre alt zu Stendal als der Letzte seines alten Ge-schlechts (siehe die treffliche Abhandlung des Freiherrn v. Ledeburüber die in den Jahren 17401840 erloschenen märkischen Adels-geschlechter in den märkischen Forschungen, Bd. II. S. 374388[S. 379]). Die Familiengüter gingen nach dem Tode desselben aufden Gemahl der älteren Schwester, Christiana Wilhelmine v. Eim-beck, den nachmaligen k. preuss. Generalmajor August Ferdinandv. d. Schulenburg über. Nach dem N. Preuss. Adelslexicon (a. a. 0.)soll die genannte Christiana Wilhelmine v. Eimbeck, vermählte Ge-neralmajorin v. d. Schulenburg, am 8. Juni 1787 gestorben seinund den ganzen Stamm geschlossen haben, doch könnte leicht dererwähnte Tag nicht richtig sein, da, wie bekannt, am 9. Juni 1787der Generalmajor August Ferdinand v. d. Schulenburg gestorben ist.